Winterurlaub mit Tücken

Eine Bergrettung mit Hubschrauber kann schnell mehrere tausend Euro kosten. (Foto: faalt / Fotolia)
Eine Bergrettung mit Hubschrauber kann schnell mehrere tausend Euro kosten. (Foto: faalt / Fotolia)

Abends mit dem Partner bei einem Glas Wein den Winterurlaub Revue passieren lassen, die schönen Fotos mit schneebedeckter Landschaft anschauen und sich über die neu erlernten Tricks beim Snowboarden freuen – so könnte es nach einem Skiurlaub zugehen.

(dbp/fru) Abends mit dem Partner bei einem Glas Wein den Winterurlaub Revue passieren lassen, die schönen Fotos mit schneebedeckter Landschaft anschauen und sich über die neu erlernten Tricks beim Snowboarden freuen – so könnte es nach einem Skiurlaub zugehen. Es könnte aber auch anders sein: Man liegt mit Gips im Bett, da man einen Skifahrer auf der Piste übersehen hat, musste selbst einen teuren Krankentransport nach Hause organisieren und muss sich jetzt auch noch mit den Schadenersatzforderungen des übersehenen Skifahrers auseinandersetzen.

Vor dem Gipsbein kann niemand schützen – für den Rest gibt es Versicherungen! Wie bei allen Versicherungen gilt: Nur das, was im Vertrag drin steht, ist auch abgesichert. Und es lohnt sich, über die eine oder andere Zusatzversicherung nachzudenken. Denn Unfälle passieren gar nicht so selten. Immerhin sind nach Zahlen der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) in jeder Wintersport-Saison mehr als 40 000 Deutsche betroffen. Bei über 7 000 sind die Verletzungen so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen.

Private Unfallversicherung zahlt auch bei dauerhaften Gesundheitsschäden

Wenn eine Verletzung besonders schwer ist und evt. auch noch in unwegsamen Gelände stattgefunden hat, ist nur noch eine Bergung mit dem Helikopter möglich. Hier können laut Stiftung Wartentest schnell einige tausend Euro zusammenkommen. Eine private Unfallversicherung übernimmt solche Bergungskosten und kommt zusätzlich auch für dauerhafte Gesundheitsschäden auf.

Wenn mehrere Menschen in einem Unfall verwickelt werden und man selbst Unfallverursacher war, muss man ggf. auch weitere Behandlungskosten, Schmerzensgelder oder Verdienstausfälle bezahlen. Für solche Fälle ist eine Privathaftpflichtversicherung unerlässlich. Für die eigenen Behandlungskosten kommt übrigens die eigene Krankenversicherung auf. Wer auch den bei einem Unfall wichtigen Rücktransport aus dem Ausland abgesichert haben möchte, sollte zusätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen.