Wie schützt man sich gegen stechende Plagegeister?

Wespen mögen es süß und stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Deshalb ist es ratsam, in Gegenwart der Tierchen heftige Bewegungen zu vermeiden.  (Foto: Fotolia / Antje Lindert-Rottke )
Wespen mögen es süß und stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Deshalb ist es ratsam, in Gegenwart der Tierchen heftige Bewegungen zu vermeiden. (Foto: Fotolia / Antje Lindert-Rottke )

(dbp/fru) Im Sommer ärgern uns Jahr für Jahr die Insekten.

Ob Mücken oder Wespen, sie dringen manchmal bis in unsere Schlafzimmer ein, vom Ruinieren des gemütlichen Grillabends ganz zu schweigen, wenn gefühlt jede Minute eine Mücke zusticht oder Wespen um das Grillgut herumschwirren. Aber was tun gegen die kleinen Stecher und Blutsauger? Grundsätzlich kann man sein Haus einigermaßen insektensicher machen, indem man Fliegengitter an Türen und Fenster positioniert.

Draußen ist es schon schwieriger, sich gegen die Plagegeister zu schützen. Die Stiftung Warentest hat Mückenmittel für die Haut getestet: Von 21 getesteten schnitten nur vier mit „gut“ ab, fünf sogar mit „mangelhaft“.  Am besten schützen Produkte mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET). Sie können nach Auftragen auf die Haut für Stunden Mücken von uns fernhalten. Der Wirkstoff gilt jedoch auch als schleimhautreizend und kann sensiblen Personen schon mal Tränen in die Augen treiben, warnt die Stiftung Warentest. Ähnlich effektiv, aber etwas besser verträglich sind Produkte mit dem Wirkstoff Icaridin.

Vorsicht bei Insektengiftallergie

Wenn es zu einem Stich durch Bienen oder Wespen kommt, reagiert der Körper von Insektengiftallergikern mit heftigen Symptomen. „Rund um die Einstichstelle treten starke Schwellungen auf, die von Atemnot, Schwellungen im Gesicht und am Hals und einer starken allgemeinen Hautrötung begleitet sein können. Meist setzen diese Reaktionen Sekunden bzw. Minuten nach dem Stechen ein. Es sollte dann in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn im Extremfall kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen“, warnt  der Deutsche Allergie- und Asthmabund.

Beim Auftreten der typischen Symptome wie Brennen und Jucken an den Handflächen sowie Fußsohlen, im Rachenraum und an der Zunge, begleitet von heftigen Atembeschwerden, Schwächegefühl und Hitzewallungen muss laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund sofort eine Notfallbehandlung stattfinden. Zu einem Notfallset gehören Antihistaminika und Cortison (beide mit schneller Wirkung) sowie Adrenalin, dass bei sehr schwerwiegenden Reaktionen mittels Injektion verabreicht werden kann.

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