Wie Herzpatienten sicher auf Reisen gehen

Herzpatienten bekommen von der Herzstiftung Tipps für den Urlaub. (Foto: Gerd Altmann / Pixelio)
Herzpatienten bekommen von der Herzstiftung Tipps für den Urlaub. (Foto: Gerd Altmann / Pixelio)

(dbp/spo) Urlaubsreisen sind für Herzpatienten grundsätzlich kein Tabu.

Allerdings sollten sie vor Reiseantritt einige Dinge klären, damit im Notfall für eine gute Behandlung gesorgt ist.

Wer einen Herzinfarkt, eine Schrittmacheroperation oder andere größere Eingriffe hinter sich hat, sollte vor der nächsten Reise eine mehrwöchige Ruhepause einhalten. Diese ist individuell verschieden und sollte rechtzeitig mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Die Deutsche Herzstiftung rät außerdem dazu, bei Flugreisen die Krankenunterlagen griffbereit zu haben und die Fluggesellschaft vorher zu informieren, wenn man einen Defibrillator trägt.

Extremsituationen meiden

Am Urlaubsort sind Herzpatienten gut beraten, sich langsam und stressfrei einzugewöhnen und Extremsituation wie Hitze, Kälte oder Höhen über 2000 Metern zu meiden. Hilfreich ist es, sich im Vorfeld zu erkundigen wo die nächstgelegene Klinik ist, die den Patienten im Notfall behandeln kann. Auch die Nummer des örtlichen Notrufs muss griffbereit sein, denn nicht immer ist es die 112.

Nützliche Tipps, was Herzpatienten vor Reiseantritt beachten müssen, hat die Deutsche Herzstiftung in einem Reise-Set zusammengestellt, das kostenfrei im Internet bestellt werden kann. Die Adresse: www.herzstiftung.de/sicher-reisen. Das Set enthält Tipps für Herzpatienten, eine Vorbereitungs-Checkliste, einen Notfallausweis sowie den Sprachführer „Herznotfall im Ausland: So holen Sie Hilfe“.