Welcher Hauttyp bin ich?

Für einen effektiven Sonnenschutz sollten alle Körperregionen ca. 30 Minuten vor dem Sonnenkontakt eingerieben werden – nach dem Baden unbedingt erneut einreiben. (Foto: Fotolia / auremar)
Für einen effektiven Sonnenschutz sollten alle Körperregionen ca. 30 Minuten vor dem Sonnenkontakt eingerieben werden – nach dem Baden unbedingt erneut einreiben. (Foto: Fotolia / auremar)

Tipps für eine gesunde Haut im Sommer.

(dbp/fru) Fettige Haut, Mischhaut, reife Haut oder trockene Haut – es gibt unterschiedliche Hautarten, die alle unterschiedliche Pflege benötigen, gerade im Sommer. „Insbesondere die UV-A- und die UV-B-Strahlung können irreparable Hautschäden verursachen. Das Tückische daran ist: Viele dieser Schäden, wie etwa die vorzeitige Hautalterung, werden erst nach Jahren erkennbar. Doch vor solch unnötigen Folgen kann man seine Haut mit einer Reihe einfacher Schutzmaßnahmen bewahren“, teilt das Portal „Sonnenschutz? Sonnenklar!“ mit. Dazu gehörten unter anderem die richtige Kleidung, der Aufenthalt an schattigen Plätzen und wirksame Sonnenschutzmittel.

Die sechs Hauttypen

Unsere Haut weist spezifische äußerer Merkmale auf und reagiert unterschiedlich auf UV-Bestrahlung. Die Deutsche Krebshilfe listet sechs Hauttypen auf: „Zur Bestimmung des persönlichen Hauttyps sind die Haar- und die Augenfarbe nicht allein ausschlaggebend. Von größerer Bedeutung ist die Frage, ob die Haut bräunt oder nicht (vor allem bei hellen Hauttypen)“, teilt die Deutsche Krebshilfe mit.

Demnach gehören beispielsweise Menschen zum „Hauttyp 1“, die sehr helle und empfindliche Haut haben, meistens mit Sommersprossen. Nach etwa 10 Minuten ungeschützt in der Sonne bekommen sie bereits einen Sonnenbrand. Zum „Hauttyp 3“ gehören Menschen mit mittelheller Haut und eher braunem Haar. Deren Haut erfährt grundsätzlich eine einfache und langsame Bräunung. Manchmal gibt es aber auch für diese Gruppe einen Sonnenbrand – und zwar bei einem ungeschützten Aufenthalt in der Sonne, der ca. 30 Minuten überschreitet. Der „Hauttyp 6“ hingegen hat eine schwarze, wenig empfindliche Haut, dunkle Augen und schwarzes Haar. Solche Menschen bekommen sehr selten Sonnenbrand und können sich ungeschützt bis zu 90 Minuten in der Sonne aufhalten.

Pflege und Sonnenschutz

Die richtige Hautpflege beginnt mit einer gesunden Lebensführung. Rauchen sollte z. B. komplett vermieden werden, da es zu Hautalterung führt und fette, süße sowie scharfe Speisen im Übermaß können Hautunreinheiten verursachen. Generell gilt, wer eine eher fettige Haut hat und zu vielen Hautunreinheiten und Mitessern neigt, der sollte die Haut rein halten, damit die Porenöffnungen sauber bleiben. Dazu eignet sich einmal wöchentlich ein Peeling mit Fruchtsäure. Zudem lässt sich fetthaltige Haut gut mit speziellen fettarmen Feuchtigkeitscremes pflegen. Zum Waschen sind ph-neutrale Waschlotionen empfehlenswert. Trockener Haut fehlt Feuchtigkeit und Fett. Sie wirkt eher stumpf und spröde und neigt zu Rissen und Entzündungen und kann auch jucken. Den Feuchtigkeitsgehalt kann man etwa durch Harnstoffprodukte erhöhen.

Bleibt noch der richtige Sonnenschutz. Chefarzt Dr. Hans-Joachim Böhmer von der Klinik für Dermatologie und Phlebologie am Katharinen-Hospital Unna gibt Tipps zum Thema Sonnenschutz. Dieser hängt generell vom Hauttyp ab, sagt der Experte. Bei relativ hellhäutigen Mitteleuropäern empfiehlt er den Lichtschutzfaktor (LSF) 15. In sonnenscheinreichen Urlaubsländern sollte man mindestens LSF 25 bis maximal 50 nutzen. Dr. Böhmer gibt zudem noch einige allgemeine Warnungen mit auf den Weg: „Wer Familienmitglieder hat, die bereits Hautkrebs hatten, ist deutlich mehr gefährdet (Genetische Disposition). Kinder sollten vor allem mittags nicht in die pralle Sonne gehen. Jugendliche sollten auf keinen Fall in Solarien gehen. Und Achtung: Das mehrmalige Einreiben mit einem niedrigen LSF erhöht nicht den Lichtschutzfaktor.“

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