Was passiert im Körper, wenn man nicht mehr raucht?

Endlich wieder tief durchatmen! Circa drei Monate nach der letzten Zigarette verbessert sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent. (Foto: Fotolia / fotandy)
Endlich wieder tief durchatmen! Circa drei Monate nach der letzten Zigarette verbessert sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent. (Foto: Fotolia / fotandy)

(dbp/fru) Im Moment wird in Deutschland viel unternommen, damit Menschen überhaupt nicht anfangen zu rauchen. Schockbilder auf Zigarettenpackungen sollen insbesondere Kinder und Jugendliche davon abhalten, zur Zigarette zu greifen.

Aber auch sonstige gesetzliche Bestimmungen werden schärfer. Beispielsweise wurde das Jugendschutzgesetz erweitert und soll Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas bewahren – auch wenn diese gar kein Nikotin enthalten.

Es lohnt sich jederzeit, aufzuhören

Aber was ist mit den Millionen Rauchern, die es in Deutschland immer noch gibt? Denen sei gesagt, dass es sich in jedem Fall lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören. Das beschert einem am Ende des Monats nicht nur ein sattes Plus im Portemonnaie sondern auch gesundheitliche Vorteile. Denn bereits nach 20 Minuten sinkt schon der Blutdruck auf normale Höhe. Auch der Puls normalisiert sich. Nach 8 Stunden sinkt der Kohlenmonoxyd-Spiegel im Blut auf normale Höhe und der Sauerstoffspiegel im Blut steigt. Nach 24 Stunden sinkt das Herzinfarkt-Risiko, nach 48 Stunden beginnen die Nervenenden sich zu regenerieren und auch Geruchs- und Geschmacksrezeptoren erholen sich merklich.

Es dauert dann bis zu 3 Monate, bis sich der Blutkreislauf stabilisiert. Körperliche Anstrengungen fallen nun deutlich leichter, denn auch die Lungenfunktion hat sich um bis zu 30 % verbessert. Nach spätestens 9 Monaten bemerkt man einen deutlichen Rückgang der Hustenanfälle. Insgesamt hat sich eine Verringerung der Infektionsgefahr eingestellt.

Das Herzinfarkt- und das Lungenkrebsrisiko verringern sich nach  10 – 15 Jahren auf das Risiko eines Nichtrauchers. Es lohnt sich also jederzeit, seine „Letzte“ zu rauchen!