Verletzungsfrei die Piste runter

Nur gut trainiert auf die Piste und mit null Promille - so sinkt das Unfallrisiko. (Foto: Bilderbox)
Nur gut trainiert auf die Piste und mit null Promille - so sinkt das Unfallrisiko. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Knie- und Schulterverletzungen sind die häufigsten schmerzhaften Andenken, die Skifahrer aus dem Winterurlaub mit nach Hause bringen.

Das zeigt zumindest die Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle für die Saison 2012/2013. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gibt Tipps, wie sich Verletzungen vermeiden lassen.

So sollten vor dem Skiurlaub alle Teile der Ausrüstung auf Vordermann gebracht werden und zum Beispiel die Skibindungen noch einmal fachmännisch eingestellt werden. 30 Minuten Skigymnastik etwa zwei bis dreimal in der Woche gelten laut DGOU als optimale Vorbereitung für Muskeln und Gelenke auf die Belastungen auf der Piste. Menschen mit Sehschwächen sollten ihre Sehleistung noch einmal überprüfen lassen und Brille oder Kontaktlinsen auch beim Skifahren tragen.

Aufwärmen und Pausen machen

Vor Ort sollte das Fahrverhalten natürlich an das persönliche Können angepasst sein. Und: Nur wer ausreichend gegessen und getrunken hat – aber keinen Alkohol! –, hat auch genügend Energie, um die Abfahrt zu meistern. Um Zerrungen zu vermeiden, ist es zudem wichtig, die Muskeln aufzuwärmen. Macht sich Müdigkeit bemerkbar, sollte man rechtzeitig Pausen einlegen.

Die DGOU empfiehlt darüber hinaus, Skihelme und Protektoren für Wirbelsäule und Handgelenke zu tragen, um bei Stürzen gesichert zu sein. Eispisten und Pisten mit aufgeweichtem Schnee, wie es oft am Spätnachmittag der Fall ist, sollten eher gemieden werden. Gleiches gilt für gesperrte Strecken und Wege. Die Zahl der Verletzungen beim Fahren abseits der gekennzeichneten Pisten hat nach DGOU-Angaben zugenommen.