Veränderung kann manchmal Wunder bewirken

Egal ob privat oder beruflich – eine persönliche Veränderung kann dazu führen, wieder glücklich zu werden. (Foto: Fotolia / vege)
Egal ob privat oder beruflich – eine persönliche Veränderung kann dazu führen, wieder glücklich zu werden. (Foto: Fotolia / vege)

Private und berufliche Lebensziele lassen sich unter einen Hut bringen.

(dbp/fru) Für manche Menschen ist Veränderung eine Qual, für manche gehört sie zum Leben dazu und bewahrt sie davor, „einzurosten“. Dabei ist es oft einfacher sich selbst zu verändern, als seine Mitmenschen, was nicht heißen soll, dass Veränderung bedeuten muss, sich einfach anzupassen. Die Möglichkeiten, sich heute persönlich zu verändern, sind größer denn je. Flexibilität, Mobilität und eine längere Lebenserwartung bieten viele Gelegenheiten, sich in jeder Lebensphase neu aufzustellen und dabei ein Plus an Lebensqualität zu erfahren. Ob es der Jobwechsel ist, der Ortswechsel oder gar der Partnertausch, das Leben ist voller Optionen, sich zu verändern.

Der Sänger Andreas Bourani beschreibt in seinem Hit „Auf anderen Wegen“ beispielsweise das Dilemma in einer Beziehung. Dort heißt es in einer Strophe „Wir müssen uns bewegen, ich bin dafür, du dagegen. Wir gehen auf anderen Wegen.“ Gerade in Beziehungen hat man das Gefühl, dass die Partner auf unterschiedlichen Lebenswegen gehen und keinen gemeinsamen Lebensweg (mehr) haben. Der eine will zum Beispiel Kinder der andere nicht, der eine will ins Ausland der andere lieber in der Nähe seiner Familie bleiben.

Bei festgefahrenen Situationen das Gespräch suchen

In Beziehungen muss man oft Kompromisse eingehen. Ohne die Bereitschaft, dem Partner entgegenzukommen, wird man voraussichtlich früher oder später die Beziehung gefährden. Gerade in solchen Situationen sollte man sich professionelle Hilfe suchen. Hier können – je nachdem, welches Problem konkret vorliegt – unterschiedliche Ansprechpartner infrage kommen, wie beispielsweise  Ärzte, Psychologen, Coaches, Heilpraktiker oder auch kirchliche Institutionen.

Am Ende des Weges sollte eine dauerhafte Verhaltensänderung stehen, die dazu beiträgt, die eigenen Lebensziele weiterhin verfolgen zu können. Beim Eingehen von Kompromissen hilft es, sich dann vor Augen zu halten, für welche übergeordneten Ziele dies hilfreich war. Hier kann beispielsweise das eigene Verantwortungsgefühl gegenüber dem Ehepartner, den Kindern oder der Familie insgesamt eine Rolle spielen.

Das Arbeitsleben als Risikofaktor

Aber nicht nur privat hilft es, über Veränderungen nachzudenken, sondern auch beruflich. Schließlich verbringen wir einen Großteil unseres Lebens an der Arbeit. Und so hat diese auch  einen entscheidenden Einfluss auf unser Leben. Menschen, die ihre Arbeit verloren haben und anschließend längere Zeit keine neue finden, entwickeln vermehrt psychische Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen.

Auslöser hierfür können aber auch persönliche Konflikte am Arbeitsplatz sein, wenn das Arbeitsklima nicht stimmt, die erhoffte Beförderung nicht kommt oder man sogar unterfordert ist. Zudem können auch ständiger Leistungsdruck und andauernde Überlastung zu psychischen Erkrankungen oder körperlicher und geistiger Erschöpfung führen. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, ob eine berufliche Veränderung das eigene Leben nicht stark bereichern könnte. Denn manchmal können schon kleine Veränderungen große Wunder bewirken.