Tipps für Pilzsuche und -zubereitung

Auf Pilzsuche gehen ist eine spannende Entdeckungsreise. (Foto: wobigrafie  / pixelio.de)
Auf Pilzsuche gehen ist eine spannende Entdeckungsreise. (Foto: wobigrafie / pixelio.de)

(dbp/auh) „Komm, wir gehen in die Pilze!“ Wer kann diesem Lockruf schon widerstehen, wenn die Herbstsonne Wald und Flur in goldenes Licht taucht?

Die Pilzsuche ist eine spannende Freizeitaktivität für die ganze Familie. Und gesund ist sie noch dazu. Sogar, wenn das Pilzkörbchen am Ende leer bleibt, denn Bewegung an der frischen Luft tut einfach gut.

Pünktlich zur sogenannten Pilzsaison schießen auch die guten Ratschläge aus dem Boden. An vorderster Stelle: Nur solche Pilze, die man zweifelsfrei bestimmen kann, gehören gesammelt. Dr. Claudia Müller vom aid-Infodienst warnt: Ansonsten könne der Pilzgenuss gravierende Folgen haben. „Im Zweifel also lieber stehen lassen oder sich mit ein paar Exemplaren an eine Pilzberatungsstelle wenden. Deren Anschrift liegt der jeweiligen Gemeindeverwaltung beziehungsweise den Gesundheitsämtern vor. Auch ein gutes Bestimmungsbuch neueren Datums oder eine App können weiterhelfen“, so die Expertin.

Für die Zubereitung gilt laut Dr. Müller: Sowohl Wild- als auch Zuchtpilze verarbeitet man am besten noch am selben Tag. Mit einem speziellen Pilzpinsel werden sie von Erde, Blättern und Tannennadeln befreit und schon kann man sie in die Pilzpfanne werfen – oder auch in die Suppe, in die Soße, ins Reis- oder Nudelgericht.

Roh essen, zum Beispiel im Salat, sollte man nur Kulturchampignons. Alle Wildpilze müssen generell durchgegart werden – zwei Minuten lang bei 70 Grad Celsius. Entgegen früherer Gerüchte kann man Pilzgerichte (und auch Spinat) am nächsten Tag wieder aufwärmen – vorausgesetzt, die Speise wurde über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Weitere Informationen unter www.was-wir-essen.de.