Tausende Menschenleben gerettet

Felix Burda starb an Darmkrebs. Sein Wunsch war, dass möglichst vielen Menschen sein Schicksal erspart bleibt. (Foto: Felix Burda Stiftung)
Felix Burda starb an Darmkrebs. Sein Wunsch war, dass möglichst vielen Menschen sein Schicksal erspart bleibt. (Foto: Felix Burda Stiftung)

(dbp/fru) Die Felix Burda Stiftung feierte Anfang November 15. Geburtstag.

Die nach dem gemeinsamen Sohn von Verleger Hubert Burda und seiner ersten Frau Christa Maar benannte Stiftung engagiert sich seit nunmehr 15 Jahren im Kampf gegen Darmkrebs. In dieser Zeit sank die Sterblichkeit an Darmkrebs bei Männern um 21%, bei Frauen sogar um über 26%. Felix Burda starb an Darmkrebs und wollte dieses Schicksal anderen ersparen. Sein Wille wurde bislang tausendfach umgesetzt.

Einführung der Darmspiegelung größter Erfolg

Bereits kurz nach Start der Stiftungsarbeit, initiierte die Felix Burda Stiftung im Jahr 2002 gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Stiftung LebensBlicke und der Gastro-Liga den ersten nationalen Darmkrebsmonat März. Der Erfolg dieses ersten Aktionsmonats gegen Darmkrebs mündete im Oktober 2002 in der Einführung der Vorsorgekoloskopie als gesetzliche Leistung der Krankenkassen – der erste und bedeutendste Meilenstein für die Stiftung war erreicht.

An der für die Prävention von Darmkrebs so wichtigen Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung) haben bis heute über sechs Millionen Menschen in Deutschland teilgenommen. Nach einer Hochrechnung auf Basis von Studiendaten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) konnten dadurch rund 200.000 Neuerkrankungen und rund 100.000 Todesfälle an Darmkrebs verhindert werden.

Die damals verantwortliche Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erinnert sich: „Eine Vorsorgeuntersuchung einzuführen, ist das eine. Die Menschen zu gewinnen daran teilzunehmen, ist das andere. Und das ist genau der Part, den die Stiftung übernommen hat – dafür zu werben, das bekannt zu machen und auch darauf hinzuweisen, dass Früherkennung Leben rettet.“ Springer-Vorstandschef Matthias Döpfner, der mit Felix Burda eng befreundet war, bringt es auf den Punkt: „Ich glaube, Felix wäre sehr stolz auf die Stiftung!“