Sport kann Rheumapatienten helfen

Regelmäßige Bewegung ist für Rheumapatienten besonders wichtig. (Foto: Martinan / Fotolia)
Regelmäßige Bewegung ist für Rheumapatienten besonders wichtig. (Foto: Martinan / Fotolia)

(dbp/cwr) Patienten, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie beispielsweise rheumatoider Arthritis (RA) leiden, sollten mindestens drei Mal in der Woche eine halbe Stunde Sport machen.

Dazu raten die Experten des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh). Nach Angaben der Ärzte kann Bewegung den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.

Für einige rheumatische Erkrankungen sei sogar erwiesen, dass Patienten, die Sport machen, weniger Medikamente benötigen als Betroffene, die sich nur wenig bewegen. „Das kann dazu beitragen, die Kosten für die Behandlung erheblich zu senken“, sagt Dr. Silke Zinke, Vorstandsmitglied des BDRh und praktizierende Rheumatologin in Berlin. Ein weiterer Vorteil sei, dass das Risiko für Langzeitnebenwirkungen der Medikamente sinke.

Die Krux, auf die der Berufsverband hinweist, sei, dass immer weniger Ärzte Bewegungstherapie verschreiben. Deshalb seien die Patienten selbst gefordert. Sie müssten Sport bewusst in ihren Alltag integrieren, so der Verband.