Schulkinder brauchen Adleraugen

Schulprobleme können von unerkannten Sehschwächen herrühren. (Foto: Bilderbox)
Schulprobleme können von unerkannten Sehschwächen herrühren. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) „Mit klarer Sicht lernt es sich leichter“, sagt Dr. Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte (BVA).

Sie rät Eltern dazu, die Augen von Schulkindern untersuchen zu lassen. Etwa jedes fünfte Kind brauche eine Brille.

Fehlsichtigkeiten entwickeln sich häufig zwischen dem achten und dem 15. Lebensjahr, so der BVA. In der Schule kann eine zunächst unbehandelte Sehschwäche Folgen haben: Von Kopfschmerzen über Unkonzentriertheit bis hin zu Lernproblemen. Eltern von Brillenträgern sollten darüber hinaus daran denken, den Schülern eine Sportbrille für den Sportunterricht zu besorgen.

Schon mit Kleinkindern zum Augen-Check

Bereits viel früher – und zwar bis zum dritten Geburtstag – sollten Kinder schon einmal beim Augenarzt gewesen sein, empfiehlt der BVA. Und zwar auch, wenn zunächst keine Sehstörungen bemerkt werden. Im Kleinkindalter muss eine Fehlsichtigkeit nicht unbedingt auffallen, weil das Gehirn noch versucht, das Manko anderweitig auszugleichen. Solche Sehschwächen können aber später kaum noch behandelt werden. In den ersten Jahren hingegen sind die Augen noch trainierbar.