Schulangst kann viele Gründe haben

Nicht jedes Kind freut sich auf die Schule. (Foto: Bilderbox)
Nicht jedes Kind freut sich auf die Schule. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Wenn Kinder partout nicht in die Schule gehen wollen, steckt meist Angst dahinter.

Nicht immer ist diese Angst auf die Schule selbst bezogen.

Jüngere Kinder zum Beispiel leiden manchmal unter Trennungsängsten von den Eltern, erklärt Dr. Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP).

Andere wiederum haben Angst vor der Leistung, die von ihnen erwartet wird, werden gemobbt oder haben soziale Ängste. Teilweise sind die Ängste für Eltern logisch nicht nachvollziehbar.

Probleme nicht ignorieren

„Wenn die Pflicht zum Schulbesuch psychosomatische Beschwerden wie beispielsweise Kopf- oder Bauchschmerzen hervorruft, spricht man von Schulangst“, so der Kinder- und Jugendpsychiater auf www.kinderpsychiater-im-netz.de. Er empfiehlt, den Ursachen der Schulverweigerung auf jeden Fall auf den Grund zu gehen. Unbehandelt könnten die psychischen Probleme ansonsten weiterbestehen und auf Dauer die schulischen Leistungen und damit die Zukunftsperspektiven der Kinder und Jugendlichen beeinträchtigen.