Schmuck im Mund

Auf blendend weißen Zähnen blitzt ein Schmucksteinchen. (Foto: Tiler84 / Fotolia)
Auf blendend weißen Zähnen blitzt ein Schmucksteinchen. (Foto: Tiler84 / Fotolia)

Ziersteine sorgen für Glamour auf den Zähnen, für echte Brillanten muss gebohrt werden.

(dbp/nas) „Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln“, besagt ein Sprichwort aus China. Für einen Glamour-Faktor beim Lächeln sorgen Schmucksteine. Schmücken kann man nämlich auch die Zähne. Wer nur einen Hingucker für einen speziellen Anlass sucht oder vielleicht unsicher ist, ob ihm ein Steinchen in seinem Mund wirklich gefällt, der kann zu einem „Zahntattoo“ greifen – eine Art Abziehbildchen, das einfach auf den Zahn aufgeklebt wird. Um einen Schmuckstein dauerhaft aufzubringen, muss hingegen ein Fachmann ran.

Von Glas bis Grillz

Zunächst wird der Zahn gereinigt, dann die Zahnoberfläche dort, wo der Stein sitzen soll, angeraut und schließlich der Stein mit einem Spezialkleber aufgeklebt, erklärt Zahnärztin Svetla Kosarev. Der Kleber härtet unter einem speziellen Licht besonders schnell aus. „Das ist unkompliziert und es werden keine bleibenden Schäden verursacht“, sagt die Zahnärztin. Das Ganze dauert etwa 20 Minuten und kostet – natürlich abhängig von dem Schmuckstein, den man sich aussucht, etwa 100 bis 150 Euro. Die meisten Steine bestehen aus Kristallglas in Kunststoff.

Auch mit Goldplättchen oder kleinen Diamanten kann man beim Lächeln „brillieren“. Wer aber tatsächlich einen echten Brillanten im Zahn tragen möchte, der muss Zahnsubstanz opfern: Für echte Steine muss gebohrt werden, erläutert Svetla Kosarev. Alle möglichen Spezialwünsche können erfüllt werden – wenn man den entsprechenden Geldbeutel besitzt. Es ist zum Beispiel machbar, in Zahnersatz bei der Herstellung Edelsteine einzuarbeiten oder auch Goldfüllungen mit einem Stein zu bestücken. Und wem ein Goldzahn oder ein „Brilli“ noch lange nicht genug ist, kann sich „Grillz“ anfertigen lassen. Das ist eine Metallschiene, die über die Zähne geschoben wird. Eine Mode, die aus der Hip-Hop-Szene stammt.

Bleaching ist im Trend

Während Zahnschmuck in Deutschland in den vergangenen Jahren immer weniger nachgefragt werde, lautet der Trend in Sachen Zahnkosmetik ganz klar „Bleaching“, sagt Svetla Kosarev. Es besteht die Möglichkeit, eine Zahnaufhellung auch zu Hause durchzuführen, die Zahnärztin empfiehlt allerdings die Behandlung beim Profi – „in-office-bleaching“ genannt (also in der Praxis).

Das ist die effektivste Methode, weil der Zahnarzt ein stärkeres Bleichmittel als der Laie zu Hause verwenden darf. Zunächst wird eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, dann ein Schutz auf Zahnfleisch und Lippe aufgetragen und danach ein Bleichgel. Das wirkt ein, verstärkt durch eine spezielle Lampe, und hellt die Zähne auf. Voraussetzung dafür: Die Zähne müssen gesund sein. Und mit gesunden Zähnen lässt es sich im Zweifel auch ganz ohne zusätzlichen Schmuck gut lächeln.

Ein Kommentar zu "Schmuck im Mund"

  1. Andre Madler sagte am :

    Zahnchmuck und Bleaching liegen ja im Trend doch von den besagten Selbstexperimenten würde ich dringend abrahten.
    Selbstbehandlungen sind Okay vorausgesetzt mann weis wieklich was man da macht.
    das heist welche Chemikalien werden verwendet, was passiert wäred des Wirkprozesses, oder welche art von Kleber wird benutzt, Qualitäts siegel beachten und was dieses Siegel über das Produkt aussagt und noch vieles mehr, bei genauerer betrachtung kann man vom Zeit und Kostenfaktor gleich zum Profie gehen.
    Mein Tip um Infos zu sameln http://www.cliniodent.ch/zahnmedizin/aesthetische-zahnmedizin. Dort findet ihr einiges zum thema Zahnschmuck
    Mfg. euer Andre

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