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Schnarchen ernst nehmen

Schnrachen kann zu Problemen in der Partnerschaft führen
Schnrachen kann zu Problemen in der Partnerschaft führen

Guter Schlaf in der Nacht fördert das Wohlbefinden am Tag

Schnarchen ist ein akustisches Phänomen mit Ursprung der Geräuschentwicklung vorwiegend im Rachen und kann von Patienten auch als Problematik in der Partnerschaft angesehen werden. Während des Schlafes erschlafft die Rachenmuskulatur und verengt oder blockiert damit den Atemdurchgang. Zusätzlich fällt die Zunge durch ihre Schwerkraft nach hinten in den Rachen. Die Folge ist ein schnarchender Patient. Das kann einerseits Partnerprobleme, aber auch, was viel bedenklicher ist, Gesundheitsschädigungen mit sich bringen.

Die Schlafforschung unterscheidet zwischen primärem Schnarchen und obstruktivem Schnarchen. Primäre Schnarcher sind im medizinischen Sinne Krachmacher, sie stören ihren Partner, schädigen aber nicht die eigene Gesundheit. In der Forschung hat die Gesundheitsschädigung durch das obstruktive Schnarchen (Schlafapnoe) einen weitaus höheren Stellenwert eingenommen. Hervorgerufen wird die obstruktive Schlafapnoe durch die Atempausen während des Schlafes. Je nach Schweregrad entsteht eine Sauerstoffuntersättigung im Blut, die wiederum den Funktionsablauf im Körper reduziert. Gemessen wird der Schweregrad des Schnarchens mit einer Schlafmusteruntersuchung, der sogenannten Somnographie. Sie kann ambulant beim Facharzt oder stationär in einem Schlaflabor durchgeführt werden (Polysomnographie). Nach der Auswertung erstellt der Facharzt die Diagnose.

Krankheitsbilder die durch Schnarchen hervorgerufen werden können

Schnarchen kann verschiedene Krankheitsbilder/Symptome hervorrufen, wie z.B:

  • Müdigkeit
  • Leistungsabfall
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Lungenhochdruck
  • Herzrhytmusstörungen
  • Herzinfarkt
  • Stoffwechselstörungen wie Zuckerkrankheit und Übergewicht
  • Nervenleiden
  • Gemütsleiden, die zu Depressionen führen
  • Veränderung der Persönlichkeit
  • Sauerstoffmangelerscheinungen
  • Allergien
  • sexuelle Unlust und Impotenz
  • Erkrankung der unruhigen Beine im Schlaf
  • Schlaganfälle
  • plötzlicher Herztod

Orale Schnarchtherapie

Neben der Überdruckbeatmung gibt es weitere operative und konservative Maßnahmen. Dabei hat in den Facharztpraxen die Behandlung mit oral getragenen Schienen einen festen Platz eingenommen. Diese können zielgerichtet eingesetzt werden, wenn unterschieden werden kann, ob es sich bei dem nächtlichen Schnarchen um primäres Schnarchen oder einer Schlafapnoe handelt. Aus diesem Grund ist es wichtig, zunächst durch eine Schlafmusteranalyse (Somnographie) zu klären, welche Art von Schnarchen vorliegt. Fachärzte, Zahnärzte und Dentallabore vereinen sich bundesweit in Netzwerke, um die Versorgung und Betreuung von Patienten mit oralen Schnarchschienen zu gewährleisten. Fragen Sie Ihren Arzt!