- Anzeige -

Plötzliche Nesselsucht, was nun?

Plötzliche Nesselsucht, was nun?

Das heutige Leben ist von vielerlei Krankheiten und Gefahren für den Körper gezeichnet, welche in den meisten Fällen allerdings schnell erkannt und mittlerweile wirkungsvoll bekämpft werden können.

Eine weit verbreitete, aber schwerlich zu behandelnde Hautkrankheit ist hingegen Nesselsucht. Urplötzlich können sich Ausschläge auf der Haut bilden, welche zusätzlich von einem unerträglichen Juckreiz begleitet werden. Am Körper kann eine Nesselsucht, je nach Auslöser, dann sehr unterschiedlich auftreten. Die entstehenden Quaddeln können klein wie Stecknadelköpfe sein oder aber die Größe einer Handfläche einnehmen. Diese Quaddeln treten vermehrt in rötlicher Form auf. In den meisten Fällen tauchen diese Ausschläge nur punktuell an einigen Körperpartien auf, sie können aber auch den gesamten Körper bedecken. Da der Ursprung oft nur schwer ermittelt werden kann, ist eine nachhaltige, wirkungsvolle Behandlung sehr schwierig. Die Ausschläge können zwar nach kurzer Zeit wieder abklingen, dennoch ist der Juckreiz während der Nesselsucht äußerst unangenehm.

Die Auslöser sind vielfältig und schwer zu bestimmen

Es kann mehrere unterschiedliche Ursachen haben, warum die Nesselsucht so plötzlich auftritt. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Medikamente können ebenso dafür verantwortlich sein wie zu viel Stress. Aber auch verschiedene äußere Reize, wie z. B.  Kälte, Licht oder Wärme, können die Hautkrankheit innerhalb kürzester Zeit auslösen. Bedingt durch die körpereigene Ausschüttung des Botenstoffes Histamin entzündet sich die Haut. Wassereinlagerungen treten auf und fördern die Quaddelbildung, welche außerordentlich stark jucken. Durch die Vielschichtigkeit der Auslöser ist es auch für Ärzte oft sehr schwierig, die Symptome richtig einzuordnen. Insgesamt unterscheidet man mehrere Arten von Nesselsucht. Die am häufigsten auftretende ist die spontane Nesselsucht, welche innerhalb von 24 Stunden wieder abklingt und keine Narben oder Spuren auf der Haut hinterlässt. Gefährlich werden kann es allerdings, sobald das Gesicht anschwillt, es zu Atembeschwerden kommt oder die Krankheit länger als sechs Wochen anhält. In solchen Fällen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Den Juckreiz lindern

Medikamente, welche die Ausschüttung von Histamin unterbinden, sogenannte Antihistaminika, helfen dabei, den Juckreiz zu lindern. Aber auch Kältepackungen, kalte Duschen oder kühlende Umschläge sind sehr gut geeignet, um den starken Juckreiz zu unterdrücken. Unter Umständen kann auch auf antihistaminikahaltige Gele oder Salben, wie Fenistil oder Hydrocortison aus Apotheken, zurückgegriffen werden. Diese Maßnahmen sollten zumindest dabei helfen, die Nesselsucht soweit kontrollieren zu können, um den täglichen Ablauf nicht zu beeinträchtigen.

Nesselsucht ist nicht ansteckend

Zwar ist eine solche Hauterkrankung sehr lästig und unangenehm, aber dennoch nicht ansteckend. Da die akute Nesselsucht innerhalb weniger Stunden wieder abklingt, reichen in der Regel herkömmliche Mittel zur Linderung aus. Bei anhaltender Nesselsucht sollte aber in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Allergietests können bei der Ursachenforschung in solchen Fällen sehr hilfreich sein, um die Auslöser herauszufiltern.