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Mangelernährung: Zu wenig essen ist ungesund!

Wenn sich die regelmäßige herkömmliche Lebensmittelaufnahme als zu schwierig erweist, kann Trinknahrung eine Alternative darstellen. (Foto: iStock / Photodjo)
Wenn sich die regelmäßige herkömmliche Lebensmittelaufnahme als zu schwierig erweist, kann Trinknahrung eine Alternative darstellen. (Foto: iStock / Photodjo)

Die Kampagne „Gesundheit hat Gewicht“ unterstützt das Ziel, mehr Bewusstsein für das Thema Mangelernährung in Deutschland zu schaffen.

Der Körper braucht ausreichend Nährstoffe

Nicht immer ist Überernährung das primäre Problem: Eine Fehlernährung kann auch dazu führen, dass einige Nährstoffe zu kurz kommen, also nicht in ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Denn wer nicht genug oder unausgewogen isst, läuft Gefahr, dass der tägliche Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen nicht gedeckt wird. Das ist für den Körper auf Dauer ein Problem. Er beginnt, sich dagegen zu wehren und sendet anfangs vielleicht noch schwache, später immer deutlichere Signale. Diese Anzeichen einer Mangelernährung sollten bei einer betroffenen Person frühzeitig erkannt werden, um ernsthafte Spätfolgen zu verhindern.

Welche Symptome deuten auf eine Mangelernährung hin?

Zu den ersten Anzeichen einer Mangelernährung gehören Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Betroffene fühlen sich schlapp und lassen sich nur schwer motivieren. Ein weiteres Indiz ist die verschlechterte Wundheilung. Entzündungen im Mund oder an den Lippen treten vermehrt auf und heilen nur schwer und langsam ab. Nicht zuletzt geht mit einer Mangelernährung häufig ein starker Gewichtsverlust einher. Binnen weniger Monate nehmen Betroffene stark ab und werden immer schwächer.

Was sind die Ursachen für Mangelernährung?

In Deutschland leiden rund 1,6 Millionen Menschen unter Mangelernährung. Die größte Risikogruppe bilden dabei ältere oder chronisch kranke Personen. Warum? Erste Symptome wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Antriebslosigkeit werden oft falsch eingeschätzt und als normale Begleiterscheinungen des Älterwerdens oder einer Krankheit interpretiert. Zudem essen ältere Menschen häufig weniger, da sie sich nicht mehr so viel bewegen und damit weniger Energie verbrauchen. Doch nur, weil sie vielleicht nicht mehr so viele Kalorien benötigen, heißt das nicht, dass sie auf Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe verzichten dürfen. Diese Nährstoffe sind für Personen jedes Alters essenziell, um das tägliche Leben zu meistern, die Heilung von Krankheiten zu unterstützen und weniger anfällig für Infektionen zu sein.

Weitere Ursachen für eine mangelhafte Ernährung sind die Lebensumstände älterer Menschen: Oft leben sie allein, stellen sich nicht mehr so häufig an den Herd oder das Einkaufen fällt ihnen schwer. Darüber hinaus bringt der altersbedingte Leistungsabbau eine generelle Appetitlosigkeit mit sich. Fehlende Zähne oder schlecht sitzende Prothesen begünstigen eine Mangelernährung zusätzlich. Bedingt durch eine schwere Krankheit kann die Nahrungszufuhr vermindert oder der Nährstoffbedarf des Körpers verändert sein – in diesem Fall spricht man von krankheitsbedingter Mangelernährung.

Was können die Folgen einer mangelhaften Ernährung sein?

Wenn dem Körper über einen längeren Zeitraum nicht genügend Nährstoffe zugeführt werden, kann das Immunsystem nachhaltig geschwächt werden. Nicht selten schlägt eine chronische Mangelernährung auf die Funktion der inneren Organe. Können Herz und Lunge nicht mehr richtig arbeiten, sind weitreichende Folgen vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass der Heilungsprozess von Krankheiten und Entzündungen erschwert wird. Was der Körper in jungen Jahren oftmals gut wegsteckt, kann im hohen Alter schnell zum gesundheitlichen Problem werden. Angehörige älterer Familienmitglieder sollten das Essverhalten der Senioren deshalb ganz besonders im Auge behalten und frühzeitig reagieren – vor allem, wenn sie bemerken, dass diese permanent über Müdigkeit klagen oder stetig an Gewicht verlieren.

Wie kann Betroffenen geholfen werden?

Reicht eine Umstellung des Ernährungsplanes nicht aus oder gestaltet sich die regelmäßige herkömmliche Lebensmittelaufnahme als zu schwierig, kann Trinknahrung eine Alternative darstellen. Schon ein bis zwei Portionen täglich können die Nährstofflücken an Energie, Eiweiß, Vitaminen und Nährstoffen decken. Die gebrauchsfertige Flüssignahrung gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen – von süß bis herzhaft ist für jeden etwas dabei. Eingesetzt werden sollte Trinknahrung jedoch stets nach Absprache mit einem Ernährungsberater oder dem Hausarzt. Wenn die gesetzlich geregelten Voraussetzungen erfüllt sind, kann dieser sogar ein Rezept ausstellen, sodass die Kosten für die Trinknahrungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.

Weitere Informationen zur Mangelernährung und ihren Ursachen, Symptomen und Folgen sowie zur Trinknahrung gibt es unter www.trinknahrung.pro.

 

Über die Kampagne

Die Kampagne „Gesundheit hat Gewicht“ unterstützt das Ziel, mehr Bewusstsein für das Thema Mangelernährung in Deutschland zu schaffen. Betroffenen und Angehörigen sollen die Möglichkeiten von Trinknahrung mitsamt der Einsatzgebiete vermittelt werden – für einen mündigen, proaktiven Patienten, der Symptome erkennt und die Erstattungsfähigkeit von Trinknahrung beim Arzt einfordert. Initiiert und unterstützt wird die Kampagne von dem Diätverband e. V. und namhaften Herstellern.

Pressekontakt:

Redaktionsbüro „Gesundheit hat Gewicht“

Maria von Wirth

Solinger Straße 13

45481 Mülheim

Tel.: (0208) 4696-304

E-Mail: maria.vonwirth@koob-pr.com

www.trinknahrung.pro