Neue Vorschriften für Erste-Hilfe-Material im Auto

Die neue Norm für den Erste-Hilfe-Kasten im Auto gilt seit Januar 2014. (Foto: BVMed)
Die neue Norm für den Erste-Hilfe-Kasten im Auto gilt seit Januar 2014. (Foto: BVMed)

(dbp/auh) Ab dem 1. Juli 2014 müssen alle Pkw-, Lkw- und Busfahrer eine Warnweste dabei haben.

Und bereits seit Januar gelten neue Vorschriften für den Inhalt des Verbandkastens.

Neu aufgenommen wurden ein 14-teiliges Pflasterset und zwei einzeln verpackte Hautreinigungstücher. Die Tücher sind nicht für die Wundreinigung geeignet. Sie sollen dem „gesteigerten Hygienebedürfnis der Bevölkerung“ dienen, so der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Auch ein Verbandpäckchen in Kindergröße gehört verpflichtend in den Verbandkasten.

Dazu erklärt der BVMed: „Durch die im Januar 2014 in Kraft getretene Normänderung kann der Neuerwerb eines aktuell bestückten Verbandkastens günstiger sein als die Ergänzung aller neuen oder abgelaufenen Materialien.“ Das Erste-Hilfe-Material muss der Norm DIN 13164 entsprechen. Die Warnweste muss der Norm DIN EN 471 oder EN ISO 20471:2013 entsprechen.

Übrigens: Eine Reihe von Inhaltsteilen sind mit einem Verfalldatum (das ist kein Mindesthaltbarkeitsdatum) gekennzeichnet. Ist es überschritten, verfällt die Herstellergarantie für die Sterilität der Kompressen und Verbände. Alle abgelaufenen Produkte im Verbandkasten sollten deshalb mit neuen ersetzt werden.