Methoden zum Rauchstopp

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, hat viele Alternativen. (Foto: Viacheslav Iakobchuk / Fotolia)
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, hat viele Alternativen. (Foto: Viacheslav Iakobchuk / Fotolia)

Alle Jahre wieder nehmen sich Menschen vor, nicht mehr zu rauchen – und scheitern teilweise kläglich.

(dbp/fru) Alle Jahre wieder nehmen sich Menschen vor, nicht mehr zu rauchen – und scheitern teilweise kläglich. Nach ein paar Tagen brennt schon wieder der erste Glimmstängel. Von der Kippe wegzukommen ist nämlich gar nicht so einfach. Allen ärztlichen Warnungen und finanziellen Argumenten zum Trotz schaffen es viele eben nicht. An den Möglichkeiten sollte es zumindest nicht scheitern. Denn neben dem einfachen „Ich hör jetzt auf!“ (und man zündet sich tatsächlich nie wieder eine Zigarette an) gibt es auch viele prozessbegleitende Maßnahmen.

So stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren Seiten www.rauchfrei-info.de unterschiedliche Beratungsangebote und Entwöhnungshilfen vor. Man erhält dort z. B. Informationen zur Verhaltenstherapie, Nikotinersatztherapie, Hypnose oder Akupunktur.

Begleitung mit dem „rauchfrei Ausstiegsprogramm“

Getreu dem Motto „Alle Wege führen nach Rom“, gibt es unterschiedliche Methoden, sein Ziel zu erreichen. Hier kommt z. B. die Verhaltenstherapie infrage, bei der man davon ausgeht, dass man das Rauchen erlernt hat und somit auch wieder verlernen kann. Konkret geht es hier auch darum, seine Gewohnheiten zu verlernen, die mit Tabakkonsum positive Eigenschaften verbinden. Helfen können auch Nikotinersatzprodukte (z. B. Nikotinkaugummis oder -pflaster), um das körperliche Verlangen nach Zigaretten abzumildern (Stichwort Entzugserscheinungen). Auch verschreibungspflichtige Medikamente zielen in dieselbe Richtung. Immer wieder berichten Ex-Raucher von einer positiven Wirkung von Hypnose. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist diese Methode jedoch nicht. Und schließlich kann auch die Akupunktur dazu beitragen, rauchfrei zu werden.

Welche Methoden für einen infrage kommen, lässt sich nur individuell beantworten. Das BZgA bietet in jedem Fall ein „rauchfrei Ausstiegsprogramm“ an. Dieses begleitet Patienten über 21 Tage mit Informationen und Empfehlungen zum Rauchstopp. Hierzu ist eine Registrierung notwendig.