Laserpointer sind kein Spielzeug

Laserpointer können die Netzhaut schädigen. (Foto: digipic / Fotolia)
Laserpointer können die Netzhaut schädigen. (Foto: digipic / Fotolia)

(dbp/cwr) Laserpointer gehören keinesfalls in die Hände von Kindern.

Darauf weist der Berufsverband der Augenärzte (BVA) auf seiner Internetseite www.augeninfo.de hin. Beim Spielen mit Laserpointern kann man sich selbst (vorm Spiegel) und anderen bleibende Schaden zufügen.

Trifft der Laserstrahl auf die Netzhaut, können bleibende Gewebeschäden entstehen, die zum Verlust des zentralen Sehens und der Lesefähigkeit führen, erläutert Professor Dr. Horst Helbig, Direktor der Universitäts-Augenklinik Regensburg. In leichteren Fällen führt das Laserlicht zu einer Blendung der Sinneszellen, die sich nach einigen Minuten wieder bessert, ohne strukturellen Schaden anzurichten. In jedem Fall rät der Experte dazu, einen Augenarzt aufzusuchen. Dieser könne den Schaden durch eine Behandlung mit hoch dosiertem Kortison so klein wie möglich halten.

Für den Umgang mit Laserpointern gilt laut BVA:

• Der Strahl sollte niemals auf die Augen anderer Personen gerichtet werden.

• Benutzer sollten selbst nie absichtlich in den direkten Strahl schauen.

• Falls die Laserstrahlung ins Auge trifft, sollte man die Augen bewusst schließen und den Kopf aus dem Strahl bewegen.

• Die Strahlungsquelle darf nicht mit optischen Instrumenten wie Lupen betrachtet werden.

• Laserpointer sollten das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) aufweisen. Nur Laser mit einer Leistung von maximal 1 mW (Milliwatt) gelten als sicher für die Augen.

• Laserpointer gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.