Kurse im Fitnessstudio

Step-Aerobic kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern trainiert auch das Herz-Kreislauf-System. (Foto: Fotolia / Picture-Factory)
Step-Aerobic kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern trainiert auch das Herz-Kreislauf-System. (Foto: Fotolia / Picture-Factory)

Gruppentraining steigert die Motivation.

(dbp/kmh/fru) Wer sich selbst nicht regelmäßig zu mehr Bewegung motivieren kann, ist eventuell im Fitnessstudio richtig aufgehoben. Denn dort kann man nicht nur schwere Hanteln zum Muskelaufbau stemmen, sondern auch jede Menge Kurse belegen. Mit anderen „Leidensgenossen“ tanzt, kickt und steppt man dann gemeinsam zu guter Musik. Denn Gruppentraining steigert die Laune und die Motivation. Inzwischen bieten Fitnessstudios ein umfangreiches Kursprogramm. Ganz gleich ob Fitnessguru oder Anfänger, sanft oder energiegeladen – für jeden ist etwas im Angebot. Und weil die Kurse immer zu festen Zeiten stattfinden, ist der Besuch im Studio auch sehr gut planbar.

Spinning oder Indoor Cycling

Wer seine Kondition verbessern möchte, kann das beim schweißtreibenden Radfahren tun. Für Anfänger empfiehlt sich mit Level Eins zu starten, damit sich Atmung und Herz-Kreislaufsystem an die Belastung gewöhnen. Je nach Trainingsstufe wird die Trittfrequenz oder der Widerstand am Rad verändert. So wird die anaerobe und aerobe Ausdauerfähigkeit verbessert. Tempo, Rhythmus und Gruppendynamik motivieren, kräftig in die Pedale zu treten. Perfekt für alle, die viel aus sich heraus holen wollen.

Bauch, Beine, Po

Der Klassiker, der in nahezu jedem Studio nicht fehlen darf, ist BBP, was für Bauch, Beine und Po steht. Der Kurs wird auch als BOP angeboten (Beine, Oberschenkel und Po). Hier geht es vorwiegend darum, die Hauptmuskelgruppen zu straffen und zu formen. BBP ist zum Beispiel geeignet für Ausdauersportler, die zusätzlich ihre Körpersilhouette modellieren möchten. Auch für Anfänger ist dieses Training gut, da die Intensität Stück für Stück gesteigert werden kann. Oft wird mit zusätzlichen Geräten wie Tubes oder kleinen Hanteln trainiert.

Step-Aerobic

Ein weiterer Klassiker ist Aerobic mit einem oder zwei Steppern. In Anfängerkursen werden zunächst die Grundschritte mit dem Step vermittelt, im Fortgeschrittenenkurs geht es dann weiter. Wer den Dreh einmal heraus hat und regelmäßig trainiert, verbessert seine Beweglichkeit und Koordination. Mit Step-Aerobic wird die Fettverbrennung angekurbelt. Obwohl es während des Workouts auf dem Step hoch und runter geht, ist es gelenkschonend. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird optimal beansprucht.

Yoga, Pilates & Co.

Wer es ruhiger und trotzdem effektiv angehen möchte, findet z. B. beim Pilates passende Übungen. Hier liegt der Fokus auf einer speziellen Atemtechnik (Brustatmung). Diese spricht, in Kombination mit speziellen Übungen, insbesondere die Tiefenmuskulatur an. Pilates ist für alle Altersgruppen geeignet – zur Verbesserung der Körperhaltung, Muskelstraffung und Atmung. Fernöstliche Übungen sorgen beim Yoga für Entspannung und eine bessere Beweglichkeit. Während andere Trainingsformen lediglich auf das Körperliche abzielen, versucht Yoga seinen Schülern gleichzeitig einen Weg zur inneren Gelassenheit zu vermitteln und somit auch den Geist zu trainieren.

Party mit Zumba

Das mitreißende Tanzfitnessprogramm startete vor rund zehn Jahren auch in den deutschen Studios und hat sich zu einem echten Renner entwickelt. Es spricht mit seinen lateinamerikanischen Tanzschritten, die man auch vom Samba oder Cha-Cha-Cha kennt, eher Frauen an. Übrigens: Für die genannten Kursnamen gibt es in den Fitnessstudios zahlreiche Variationen!