Kostenfreie zahnärztliche Patientenberatung

Die „Zahnärztliche Patientenberatung“ wurde 2016 fast 24.000 Mal in Anspruch genommen. (Foto: proDente e. V. / Dirk Kropp)
Die „Zahnärztliche Patientenberatung“ wurde 2016 fast 24.000 Mal in Anspruch genommen. (Foto: proDente e. V. / Dirk Kropp)

(dbp/fru) Für Patienten ist die kostenfreie „Zahnärztliche Patientenberatung“ neben der unmittelbaren Beratung in der Zahnarztpraxis eine der bundesweit wichtigsten Anlaufstellen bei allen Fragen in Sachen Zahngesundheit.

Das Angebot der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und (Landes)Zahnärztekammern wurde im Berichtsjahr 2016 fast 24.000 Mal in Anspruch genommen. Dazu Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): „Unser Ziel ist immer der zufriedene Patient – in jedem einzelnen Fall! Deshalb wird die zahnärztliche Beratung auch so gut angenommen und geschätzt. Wichtiger Faktor für die ausgezeichnete Mundgesundheit ist nicht zuletzt die Eigenverantwortung der Patienten und ihre Mitsprache bei Therapieentscheidungen.“

Unabhängig von Weisungen Dritter

Neben den 24.000 Beratungskontakten wurden fast 2.000 Eingaben, Anliegen, Fragen und auch Beschwerden bei zahnärztlichen Behandlungen bearbeitet. „Zahnärzte leisten täglich bei der Aufklärung von Patienten eine wichtige Arbeit. Dass es bei Millionen von Behandlungen im Jahr und dem komplexen Versorgungssystem auch zu Nachfragen oder Beschwerden kommt, lässt sich leider nicht völlig vermeiden. Die Zahnärztlichen Beratungsstellen bieten den Patienten in ganz Deutschland eine wichtige Möglichkeit, ihre individuellen Anliegen zu klären“, sagt auch Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Die Ergebnisse der Zahnärztlichen Patientenberatung werden seit dem Jahr 2016 nach einheitlichen Kriterien erfasst und wissenschaftlich ausgewertet. Dadurch kann das Serviceangebot kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Im zahnärztlichen Beratungsnetzwerk arbeiten Zahnärzte und Mitarbeiter der Verwaltung frei von Weisungen Dritter und frei von wirtschaftlichen Interessen. Patienten können sich schon im Vorfeld einer Behandlung über die am besten geeignete Versorgung informieren, etwa durch das Zweitmeinungsmodell bei einer geplanten Zahnersatz-Behandlung.

 

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