Kinder vor Schulstress schützen

Rechnen lernen kann Spaß machen. (Foto: Bilderbox)
Rechnen lernen kann Spaß machen. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Ein hoher Leistungsdruck, viele Hausaufgaben, ein großes Lernpensum – manche Kinder sind in und von der Schule gestresst und das teils schon in der Grundschule.

Die Eltern können zu Hause allerdings einiges tun, um es dem Nachwuchs leichter zu machen.

Erste Voraussetzung für konzentriertes Lernen: Das Kind sollte ausgeschlafen sein. Grundschulkinder brauchen nach Angaben des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zwischen neun und elf Stunden Schlaf. „Wird die erholsame Nachtruhe mit einem gemütlichen, gesunden Frühstück am nächsten Morgen abgerundet, steht die Basis für einen guten Schultag“, sagt BVKJ-Präsident Dr. Wolfram Hartmann. Damit morgens kein Stress beim Schulranzen packen aufkommt, empfiehlt er zudem, die Sachen für den kommenden Schultag schon am Vortag in Ruhe zu ordnen und einzupacken.

Bei Hausaufgaben begleiten

Zu Hause sollte das Kind bei den Hausaufgaben begleitet und bei Bedarf unterstützt werden. Feste Zeiten für die häusliche Lernarbeit geben Struktur und Halt. Außerdem weiß das Kind so, dass die Eltern sich dafür interessieren, was es tut. Zum Lernen ist eine Umgebung mit möglichst wenigen störenden Reizen wichtig, genauso wie die regelmäßige Entspannungspause. Lob für kleine Fortschritte stärkt zusätzlich die Lernmotivation.

Wenn Kinder auffällige Lernschwierigkeiten haben, empfehlen die Kinderärzte, zunächst das Gespräch mit dem Klassenlehrer zu suchen und dann gegebenenfalls einen Termin beim Arzt zu machen.