Kaffee kann angeblich vor Parkinson schützen

Kaffeetrinker sollen ein um 31 Prozent niedrigeres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken. (Foto: Bilderbox)
Kaffeetrinker sollen ein um 31 Prozent niedrigeres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Wer viel Kaffee trinkt, hat Studien zufolge ein geringeres Risiko, an Parkinson zu erkranken.

Das berichten portugiesische Wissenschaftler.

Die Forscher hatten 37 Studien aus der ganzen Welt analysiert, die sich mit dem Thema beschäftigen. Das Ergebnis wurde beim 1. Kongress der European Academy of Neurology vorgestellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kaffeetrinker Parkinson bekommen, liegt demnach 31 Prozent niedriger als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Sowohl Männer, als auch Frauen profitieren gleichermaßen vom Koffeinkonsum.

Warum das so ist, ist noch nicht bewiesen. Vermutlich reagiert Koffein mit dem Neurotransmitter Adenosin. Das hat offenbar eine schützende Wirkung auf bestimmte Bereiche des Gehirns. In Tierversuchen konnte dies bereits bestätigt werden.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Kaffeetrinker auch seltener an Diabetes Typ 2, Schlaganfall, Depressionen, Alzheimer, Leberzirrhose und Leberkrebs erkranken.