Infektionen: Lästige Freibad-Mitbringsel vermeiden

Nur gut geduscht sollte man in den Pool springen. (Foto: Bilderbox)
Nur gut geduscht sollte man in den Pool springen. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) An heißen Tagen platzen die Freibäder aus allen Nähten.

Gechlortes Wasser ist dabei keine Garantie für Keimfreiheit. Wer ein paar Regeln befolgt, kann sich und andere vor Infektionen schützen.

Die häufigste Infektion, die Kinder im Sommer aus dem Schwimmbad mitbringen, ist Durchfall, teilt die American Academy of Pediatrics mit. Er wird oft übertragen, wenn zu wenig gechlort und das infektiöse Wasser geschluckt wird. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollte Folgendes beachtet werden:

  • Vor dem Schwimmen unbedingt duschen. Der Grund: Fast jeder Mensch hat Kleinstmengen Kot am Gesäß, die ansonsten ins Schwimmbadwasser gespült werden.
  • Wer in den vergangenen zwei Wochen Durchfall hatte, sollte besser gar nicht ins Wasser.
  • Kinder sollten möglichst kein Wasser schlucken.
  • Eltern sollten mit dem Nachwuchs regelmäßig auf die Toilette gehen und auch die Schwimmwindeln wechseln – und zwar außerhalb des Wassers.

Manche Kinder reagieren darüber hinaus mit Hautausschlägen oder Ohrenschmerzen auf den Schwimmbadbesuch. Ausschläge klingen meist nach einigen Tagen von selbst wieder ab, gegen Ohrinfektionen gibt es beim Kinderarzt Tropfen. Um Haut- und Augenreizungen durch das Chlor zu verringern, sollten die Kinder auch nach dem Schwimmbadbesuch abgeduscht werden.