Herzsport ist auch Denksport

Herz und Hirn gehen Hand in Hand. (Foto: fabioberti.it / Fotolia)
Herz und Hirn gehen Hand in Hand. (Foto: fabioberti.it / Fotolia)

(dbp/auh) Regelmäßiger Ausdauersport kann nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, sondern trägt auch dazu bei, die kognitive Leistungsfähigkeit des Gehirns in höherem Alter zu erhalten.

Darauf weisen die Kardiologen des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) hin.

Sie berufen sich auf eine Studie, der zufolge es einen direkten Zusammenhang zwischen der kardiorespiratorischen Fitness, der Elastizität der Hauptschlagader (Aorta) und der Gehirnfunktion gibt. Ältere Erwachsene (im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren), die körperlich besser trainiert waren, wiesen eine geschmeidigere Aorta auf und schnitten bei einem kognitiven Test besser ab als weniger fitte Studienteilnehmer.

Ausdauersport fördert die Elastizität der Gefäße, verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns und erhält dessen Leistungsfähigkeit auch im Alter, erklärt Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des BNK. „Sicherlich gibt es noch andere Ursachen für eine nachlassende Hirnfunktion im Alter. Aber der Erhalt der Gefäßelastizität stellt einen der Mechanismen dar, der den Anti-Aging-Effekt von Ausdauersport auf Herz und Gehirn gut nachvollziehbar macht.“