Herzpatienten sollten Urlaubsreisen ärztlich abklären

Herzpatienten sollten ihre Urlaubspläne mit dem Arzt besprechen. (Foto: Bilderbox)
Herzpatienten sollten ihre Urlaubspläne mit dem Arzt besprechen. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Herzkranke Menschen, die in den Urlaub fahren wollen, müssen ihre Reise gründlich vorbereiten.

Dazu gehört auf jeden Fall ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt – und zwar mindestens drei Wochen vor Reisebeginn. Das empfiehlt die Deutsche Herzstiftung.

Mit dem Arzt muss das Reiseziel und damit der empfohlene Impfstatus abgesprochen werden. Außerdem kann geklärt werden, welche möglichen Belastungen für das kranke Herz zu erwarten sind (Hitze, Kälte oder große Höhen) und wie sich die Patienten am besten verhalten. Auch ist es wichtig zu klären, ob der Patient am Urlaubsort im Notfall eine kardiologische Versorgung bekommt.

Reise-Set gibt nützliche Tipps

Viele Herzkranke wissen zudem nicht, wie lange sie nach einem chirurgischen Eingriff wie etwa einer Katheterbehandlung, einer Bypass-OP oder einem Infarkt mit dem Reisen pausieren müssen. Die Empfehlung liege hier zwischen drei Wochen und drei Monaten – je nach Gesundheitszustand des Patienten. Auch das muss individuell abgeklärt werden.

Um die Patienten bei der Planung einer Urlaubsreise zu unterstützen, bietet die Deutsche Herzstiftung ein handliches Reise-Set mit vielen Informationen und wichtigen Tipps an. Es kann unter www.herzstiftung.de/sicher-reisen oder telefonisch unter 069 / 9551 28400 kostenlos angefordert werden.