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Vitamine: Die Top Ten der Vitalstoffe

Vitamine sind entscheidend an nahezu allen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt und dementsprechend wichtig für die Gesundheit.

Das ist vielen Menschen überaus bewusst. Nicht umsonst finden Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmitteln reißenden Absatz. Doch welche der Mikronährstoffe besonders wichtig sind und welche Aufgaben diese erfüllen, ist den meisten Menschen nicht bekannt. Dabei ist genau dieses Wissen wichtig für die eigene Versorgung. Ein Vitaminratgeber kann hier Abhilfe schaffen.

Die Vitamine und ihre Wirkungen

Die Vitamine für den Körper sind in ihrer Art so unterschiedlich, dass sie lediglich in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden können: fettlösliche Vitamine und wasserlösliche Vitamine.

Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die B-Vitamine und Vitamin C. Mit Ausnahme von Vitamin B12 kann der Körper diese nur in geringen Mengen speichern. Eine tägliche Zufuhr ist daher wichtig, damit die von ihnen abhängigen Prozesse normal ablaufen können. Ein Mangel kann aufgrund der fehlenden Reserven vergleichsweise schnell entstehen. Dafür ist eine Überdosierung mit den wasserlöslichen Vitalstoffen kaum möglich, da sie schnell wieder ausgeschieden werden.

Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich. Das bedeutet zum einen, dass für die Aufnahme in den Körper Fett vorhanden sein muss. Zum anderen können diese Mikronährstoffe unter anderem im Fettgewebe gespeichert werden. Der Körper kann also Reserven aufbauen und bei Bedarf darauf zurückgreifen. Daher ist eine tägliche Zufuhr nicht absolut notwendig. Dennoch können natürlich Mangelzustände auftreten, wenn die Versorgung langfristig nicht ausreicht und die Depots aufgebraucht sind. Ebenso ist aber eine gesundheitsgefährdende Überdosierung möglich – bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln ist daher Vorsicht angeraten.

Trotz der Gemeinsamkeiten der wasserlöslichen und fettlöslichen Vitamine für den Körper, unterscheiden sie sich stark in ihren Aufgaben und Eigenschaften. Neben der kurzen Übersicht über die zehn wichtigsten Vitamine lohnt sich daher ein Blick in den umfassenden Juvalis Vitaminratgeber.

Vitamin A – Das Augenvitamin

Der Sehvorgang ist entscheidend von der Versorgung mit Vitamin A abhängig – daher wird dieser Vitalstoff auch als Augenvitamin bezeichnet. Allerdings beschränkt sich die Funktion durchaus nicht nur auf die Augen.

Auch Haut und Schleimhaut, Nerven, Stoffwechsel und Blutkörperchen sind auf das Vitamin A angewiesen. Zudem spielt es eine Rolle für das Immunsystem. Bereits ein leichter Vitaminmangel lässt das Risiko für Infektionen stark ansteigen.

Vitamin B1 – Thiamin

Wie einige der B-Vitamine hat auch das Vitamin B1 Auswirkungen auf die Nerven und ist wichtig für deren normale Funktion. Darüber hinaus ist auch der Stoffwechsel auf den Vitalstoff angewiesen.

Entdeckt wurde das Vitamin B1 durch eine Vitaminmangel-Krankheit namens Beriberi, die unter anderem mit starken neurologischen Störungen und Muskelschwund einhergeht. Allein daran wird deutlich, wie wichtig das Thiamin für die Energiegewinnung und das Nervensystem ist.

Vitamin B6 – Der Eiweißverstoffwechsler

Vitamin B6 ist entscheidend am Eiweißstoffwechsel beteiligt. Eiweiß ist wiederum ein unverzichtbarer Baustein für Körpergewebe, Hormone und viele weitere wichtige Substanzen.

Ein B6 Vitaminmangel kann sich daher auch auf vielseitige Weise bemerkbar machen. Von entzündeten Schleimhäuten und Haut über Auswirkungen auf die Psyche und den Schlaf bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden sind zahlreiche Beschwerden möglich.

Vitamin B7: Biotin – Mehr als ein Schönheitsvitamin

Wer sich schon einmal im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel für die Schönheit umgesehen oder einen Blick auf pflegende Kosmetika geworfen hat, kennt Biotin mit Sicherheit. Das Vitamin B7 ist entscheidend für Haut, Haare und Nägel – ebenso aber für den gesamten Stoffwechsel, die Verdauung und die Nerven. Das Vitamin B7 ist also durchaus mehr, als „nur“ ein Schönheitsvitamin und für die gesamte Gesundheit wichtig.

Vitamin B9: Folsäure – Das Schwangerschaftsvitamin

Ein Mangel an Folsäure kann in der Schwangerschaft verheerende Folgen für das ungeborene Kind haben, weswegen eine entsprechende Nahrungsergänzung vor allem bei bestehendem Kinderwunsch und im ersten Trimester dringend empfohlen wird.

Neben der Beteiligung an Zellteilung, -wachstum und -differenzierung und dem Stoffwechsel, spielt das Vitamin B9 auch eine Rolle bei der Bildung von Neurotransmittern und hat dadurch Einfluss auf Nervenfunktion, Leistungsfähigkeit und Psyche.

Vitamin B12: Das Nervenvitamin

Damit Nerven funktionieren können, benötigen Sie Vitamin B12. Bei nachlassender Konzentration und geistiger Leistungsfähigkeit greifen daher auch viele Ärzte zu diesem Vitalstoff.

Darüber hinaus ist das Vitamin B12 – das in für den Menschen verwertbarer Form fast ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist – essentiell für die Zellerneuerung und damit für die Regeneration.

Vitamin C – Abwehr und Zellschutz

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin schlechthin. Es wird in der Infektabwehr verwendet und bei der Hautpflege eingesetzt – woraus sich seine Funktionen bereits teilweise ableiten lassen.

So ist das Vitamin C wichtig für das Immunsystem und wirkt als Antioxidans zellschützend. Zudem spielt es eine Rolle für das Bindegewebe. Seine Entdeckung geht ebenfalls auf die typischste Vitamin C Mangelerkrankung zurück: Den Skorbut.

Vitamin D: Das Sonnenvitamin

Selbst mit all den Unterschieden zwischen den verschiedenen Vitaminen nimmt das Vitamin D noch eine Sonderstellung ein, denn es kann vom Körper selbst hergestellt werden. Dafür benötigt der Organismus jedoch UV-Strahlung, also Sonnenlicht.

Knochen, Gefäße, Immunsystem und Hormone – sie und mehr sind auf das Vitamin D angewiesen. Dennoch ist ein Vitaminmangel in unseren Breitengraden keine Seltenheit, weswegen entsprechende Nahrungsergänzungsmittel mittlerweile häufige verschrieben werden.

Vitamin E – Für Schönheit und Fruchtbarkeit

Vitamin E spielt eine Rolle in der Hautpflege und wird in zahlreichen kosmetischen Produkten verwendet. Unter anderem, weil der Vitalstoff als Antioxidans wirkt und dadurch Zellen vor Freien Radikalen schützt.

Zudem hat das Vitamin E auch eine große Auswirkung auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau. Bei unerfülltem Kinderwunsch sollte daher auch an einen Vitaminmangel gedacht werden.

Vitamin K: Unbekannt aber entscheidend

Haben Sie schon einmal von Vitamin K gehört? Der Vitalstoff ist nach wie vor eher unbekannt aber dennoch sehr wichtig für die Gesundheit. Blutgerinnung und Knochenbildung hängen entscheidend von der Versorgung mit Vitamin K ab. Dazu ist der Vitalstoff aufgrund seiner Auswirkung auf Blut und Calcium entscheidend für die Gefäßgesundheit.

Vitaminmangel und Überdosierung – Ein Wort der Warnung

So wichtig die Vitamine für den Körper sind und so gefährlich ein Vitaminmangel ist, so riskant können auch Überdosierungen sein. Durch die Ernährung allein besteht diese Gefahr in der Regel nicht. Bei der Einnahme entsprechender Präparate ist sie aber durchaus gegeben.

Die wasserlöslichen Vitamine kann der Organismus vergleichsweise schnell wieder ausscheiden. Dennoch können auch diese bei einer Überdosierung vorrübergehend Beschwerden verursachen, wie beispielsweise Übelkeit und Durchfall.

Überdosierungen fettlöslicher Vitamine sind jedoch bedeutend gefährlicher. Durch die sogenannte Hypervitaminose – also die Aufnahme zu großer Vitaminmengen – sind bei den fettlöslichen Vitalstoffen unter anderem Organvergrößerungen, erhöhter Hirndruck, Beeinträchtigungen der Organ- und Drüsenfunktionen und ein erhöhtes Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen möglich.

Eben aus diesem Grund stehen Vitaminpräparate bei vielen in der Kritik. Dabei können Sie durchaus hilfreich für die Versorgung sein, Vitaminmangel vorbeugen und beheben – wenn sie mit Bedacht eingenommen werden. Bevor Sie sich dazu entscheiden, lassen Sie Ihre Blutwerte kontrollieren und passen Sie die Dosierung entsprechend an.

Nutzen Sie zudem umfassende Ratgeber als Informationsquelle für Vitamine, ihr Vorkommen und ihre Wirkungen, um Ihre Versorgung gezielt verbessern und einen Vitaminmangel frühzeitig erkennen zu können.