- Anzeige -

Bio, Fairtrade, Nachhaltig: Was steckt in meinem Kaffee?

Bio, Fairtrade, Nachhaltig: Was steckt in meinem Kaffee? Foto: Gerhard Seybert, Fotolia.com
Bio, Fairtrade, Nachhaltig: Was steckt in meinem Kaffee? Foto: Gerhard Seybert, Fotolia.com

Ein duftender Kaffee frisch aus der Kaffeemaschine gehört für viele Genießer zum Inbegriff eines gelungenen Frühstücks.

Bohnenkaffee ist längst zu einem wie selbstverständlich genossenem Kulturgut der westlichen Welt geworden. Dabei werden oft die fleißigen Hände von rund 25 Millionen Kaffeeanbauern auf diesem Planeten vergessen, die das schwarze Gold für unseren Genuss anbauen und ernten. Geröstet und verpackt wird Kaffee zwar in den Zielländern der Verbraucher, die Ernte jedoch erfolgt in den Erzeugerländern in Afrika, Südamerika und Asien. Woher der Kaffee überhaupt kommt und unter welchen Umständen er kultiviert wird, diese Frage stellen sich immer mehr Konsumenten. Verantwortungsbewusste Kaffeetrinker wollen wissen, was in ihrem Kaffee überhaupt steckt. Bio und Fairtrade-Kaffee aus nachhaltigem Anbau wird dabei zunehmend beliebter.

Kaffee aus nachhaltigem Anbau mit Fairtrade-Siegel

Wer Transparenz beim Kaffee aus seiner Kaffeemaschine schätzt, greift zum Bio-Kaffee mit Fairtrade-Siegel. Anders als bei den großen Kaffeeplantagen, wo die Bohnen für den billigen Massenkaffee angebaut werden, stammt Bio-Kaffee von kleinen, überschaubaren Plantagen. Hier werden die Kaffeesträucher ohne die berühmte chemische Keule und ohne Einsatz von Pestiziden auf gesunden Böden angebaut. Die besten Kaffeesorten in Bio-Qualität gedeihen in Höhenlagen von rund 1.600 Metern. Zu den bekanntesten Sorten gehören die Bohnen Arabica und Robusta.

Nachhaltiger Kaffeeanbau in Südamerika und Afrika

Neben Äthiopien, wo in den Hochwaldgärten ein besonders feiner Bio-Kaffee gedeiht, stammen sehr aromareiche Sorten aus Südamerika. Guter Kaffee in Bioqualität, der inzwischen auch von großen Kaffeehändlern ins Sortiment aufgenommen wird, stammt aus lateinamerikanischen Ländern wie

  • Bolivien
  • El Salvador
  • Guatemala
  • Honduras
  • Kolumbien
  • Mexiko.

In Afrika gehören Äthiopien und Tansania zu den führenden Ländern von fair angebautem Kaffee.

Bio- und Fairtrade-Kaffee auf europäische Art zubereitet

Wer sich für Bio-Kaffee entscheidet, muss auf optimalen Kaffeegenuss aus der Kaffeemaschine nicht verzichten. Geröstet wird der Kaffee nach traditioneller europäischer Art, auch die Technik einer hochwertigen Kaffeemaschine wie bei Siemens entspricht westlichem Standard. Beim Kaffee ist Fairtrade neben Bio eine Eigenschaft, die dem leidenschaftlichen Kaffeetrinker einen nachhaltigen Genuss ohne Reue ermöglicht. Statt auf großen Massenplantagen mit Wanderarbeitern, die für das mühsame Pflücken der Kaffeebohnen nur einen Hungerlohn erhalten, erfolgt die Ernte von Fairtrade-Bohnen auf kleinen Kooperativen von Kaffeebauern. Diese können mit dem Erlös aus dem Kaffeeanbau ihre Familien ernähren. Zu den Errungenschaften von in den Fairtrade-Handel eingebundenen Kooperativen für Kaffeeanbau gehören

  • Übersichtliche Kleinbauerngenossenschaften
  • Feste Mindestpreise
  • Faire Handelskonditionen
  • Keine Zwischenhändler.

Die Mehreinnahmen durch den fairen Handel investieren die Kooperativen eigenverantwortlich in Gemeinschaftsprojekte wie medizinische Versorgung und Schulen. Gleichzeitig werden durch den nachhaltigen Anbau die Böden vor Erosion geschützt und der Urwald in seinem intakten Lebensraum erhalten. Wenn Fairtrade-Kaffee aus nachhaltigem Anbau aus der Kaffeemaschine kommt, wird in den Anbaugebieten die Natur geschont und den Kaffeebauern ein faires Einkommen gesichert. statistic_id12208_anteil-von-bio-kaffee-mit-fairtrade-siegel-am-gesamtabsatz-von-fairtrade-kaffee-2012