Helm auf beim Radfahren

Ein Fahrradhelm sollte von jedem Radfahrer getragen werden, empfehlen Unfallchirurgen. (Foto: Bilderbox)
Ein Fahrradhelm sollte von jedem Radfahrer getragen werden, empfehlen Unfallchirurgen. (Foto: Bilderbox)

(dbp/auh) Nur etwas mehr als jeder zehnte Erwachsene trägt beim Fahrradfahren einen Helm.

Das muss mehr werden, findet die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Zum Start in die Fahrradsaison empfiehlt die DGU allen Altersgruppen das Helmtragen bei Fahren von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs. Ein Helm könne dazu beitragen, den Radfahrer im Falle eines Sturzes vor einer schweren Kopfverletzung zu schützen. „Daher ist es grundsätzlich sinnvoll, als präventive Maßnahme einen Helm zu tragen“, sagt Professor Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der DGU.

Besonders im Blickfeld der Unfallchirurgen stehen in diesem Zusammenhang Kinder und Senioren. „Kinder sind durch ihre mangelnde Erfahrung im Straßenverkehr und die noch unzureichende Feinmotorik die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Sie sind somit besonders unfallgefährdet. Das Tragen eines Helms sollte daher vor allem bei Kindern zum Standard gehören“, so Hoffmann. Besonders gefährdet seien aber auch Senioren. Etwa 50 Prozent der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Radfahrer sind älter als 65 Jahre. Insbesondere bei dieser Altersgruppe werden die motorenunterstützten Zweiräder, Pedelecs und E-Bikes, immer beliebter.

Damit ein Fahrradhelm auch die nötige Schutzwirkung sicherstellen kann, muss er:

  • die Normen gemäß DIN EN 1078 erfüllen,
  • der Kopfgröße entsprechen, also gut passen,
  • korrekt getragen werden,
  • nach jedem Aufprall und generell nach fünf Jahren ausgewechselt werden und
  • nur zum Radfahren getragen werden und nicht beim Spielen!

Mehr Informationen unter www.dgu-online.de.