Hände waschen ist der beste Infektionsschutz

Hände waschen schützt vor Infektionen. (Foto: Bilderbox)
Hände waschen schützt vor Infektionen. (Foto: Bilderbox)

(dbp/cwr) Kinder sollten frühzeitig lernen, sich regelmäßig die Hände mit warmem Wasser und Seife zu waschen – wenn sie nach Hause kommen, vor dem Essen und nach der Toilette.

Der Grund: Um sich gegen die meisten Magen-Darm-Erkrankungen zu schützen, ist häufiges Händewaschen das A und O. Das gibt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) bekannt.

Die meisten Magen-Darm-Erkrankungen werden von Noroviren, Rotaviren, Campylobacter und Salmonellen verursacht. Nur gegen Rotaviren gibt es eine Impfung. „Noroviren und Rotaviren sind sehr ansteckend“, sagt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin aus Weimar. Übertragen werden sie, wenn sich jemand nach der Toilette nicht die Hände wäscht, danach Dinge berührt oder Speisen zubereitet. Die Viren können aber auch durch Tröpfcheninfektion weitergegeben werden.

Die Symptome für eine Magen-Darm-Erkrankung sind Erbrechen, Durchfall, Fieber, Bauchkrämpfe, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Flüssigkeitsverlust. Eltern sollten Erbrochenes oder Stuhl schnell entfernen und die Oberfläche mit einer Bleichlösung reinigen. Dazu mischt man einen Esslöffel Bleiche mit einem Liter Wasser.

Verschmutzte Bettwäsche und Kleidung muss in die Waschmaschine – möglichst lang und mit möglichst hohen Temperaturen. Der Trockner danach macht auch den letzten Viren den Garaus. Tabu ist das Ausschütteln von Bettwäsche. So verbreiten sich die Viren nur. Auch haben Kranke am Herd nichts zu suchen: Sie sollten weder für andere Speisen zubereiten, noch das Essen mit anderen teilen.