Grünes Rezept bei der Kasse einreichen

Wer sein grünes Rezept bei der Kasse einreicht, bekommt vielleicht etwas Geld zurück. (Foto: Bilderbox)
Wer sein grünes Rezept bei der Kasse einreicht, bekommt vielleicht etwas Geld zurück. (Foto: Bilderbox)

(dbp/auh) Auf dem grünen Rezept steht künftig ein neuer Hinweis.

Der bisherige Satz „Dieses Rezept können Sie nicht zur Erstattung bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen“ wird künftig ersetzt durch „Dieses Rezept können Sie bei vielen gesetzl. Krankenkassen zur Voll- oder Teilerstattung als Satzungsleistung einreichen.“

Das grüne Rezept ist eine Empfehlung des Arztes, der die Anwendung eines nicht verschreibungspflichtigen Medikaments aus medizinischer Sicht für notwendig erachtet. Gleichzeitig dient es dem Patienten als Merkhilfe bezüglich Name, Wirkstoff und Darreichungsform. Für die Kostenerstattung eines solchen Medikaments muss der Versicherte die Quittung aus der Apotheke zusammen mit dem Rezept bei seiner Krankenkasse einreichen.

Erstattet wird meist bis zu einer bestimmten jährlichen Summe, je nach Krankenkasse zwischen 50 und 400 Euro. Einzelheiten dazu sollten Patienten direkt bei ihrer Krankenkasse erfragen. Gibt es keine Erstattung der Krankenkasse, kann das grüne Rezept zusammen mit der Quittung aus der Apotheke auch bei der jährlichen Einkommensteuererklärung als „außergewöhnliche Belastung“ eingereicht werden. Eine Liste mit allen Kassen und ihren Erstattungsregeln finden Internetnutzer auf der Seite www.aponet.de/service/diese-kassen-erstatten-rezeptfreie-arzneimittel.html.