Glatte Haut vom Schönheitschirurgen

Wenn sich ein extremer Hautüberschuss im Bauchbereich gebildet hat, kann eine Bauchdeckenstraffung Abhilfe schaffen. (Foto: Fotolia / SENTELLO)
Wenn sich ein extremer Hautüberschuss im Bauchbereich gebildet hat, kann eine Bauchdeckenstraffung Abhilfe schaffen. (Foto: Fotolia / SENTELLO)

Methoden der Hautverbesserung in der Ästhetischen Chirurgie.

(dbp/ihs/fru) Manche Menschen finden sich mit dem Altern ab, andere wiederrum nicht. Sie sind immer wieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, ein schöneres Hautbild zu erlangen – also sozusagen der Natur ein Schnippchen zu schlagen. Da mit dem Alter nicht nur im Gesicht die Haut an Elastizität verliert und Falten bildet, sondern der ganze Körper betroffen ist, gibt es auch für jedes Areal verschiedene Methoden und Spezialisten. So kann schlaffe Haut im kompletten Gesicht gestrafft werden, aber z. B. auch an Oberarmen, Brüsten, Bauch und Oberschenkeln.

 

Das Facelifting ist der Klassiker

 

Der Klassiker unter den Schönheitsoperationen ist laut der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) das Facelifting. Dabei wird überschüssiges Gewebe entfernt und die Haut gezielt gestrafft. Anders als noch vor einigen Jahren werden auch die unteren Hautschichten behandelt, damit es nach der Behandlung nicht zu einer maskenhaften Ausstrahlung kommt. Die plastischen Chirurgen unterscheiden beim Facelifting grundsätzlich drei verschiedene Arten: das obere Facelifting (Straffung im Stirnbereich), das untere Facelifting (Straffung von Hals und Wangen) sowie das Lidlifting. Der erzielte Verjüngungseffekt kann bis zu zehn Jahre anhalten und auf Wunsch des Patienten danach auch wiederholt werden.

 

Bei einem großen Facelifting verläuft der Schnitt am Haaransatz und vor dem Ohr entlang. Ein weiterer, deutlich kleinerer Schnitt, wird häufig unter dem Kinn gemacht, um so die Haut am Kinn und Hals zu richten. Wesentlich häufiger als dieser große Eingriff sind Teilbehandlungen des Gesichts. So werden bei einem Lifting der oberen Gesichtshälfte hauptsächlich die Stirn- und Zornesfalten sowie intensive Mimikfalten gestrafft. Die Kosten für ein Gesichtslifting variieren je nach Größe und Aufwand des Eingriffs. In der Regel müssen Patienten laut DGÄPC mit Kosten ab 5.000 Euro aufwärts rechnen und für diese auch selbst aufkommen.

 

Ein straffer Bauch ist für beide Geschlechter wichtig

 

Wenn Männer oder Frauen sich über einen längeren Zeitraum beim Sport abgestrampelt und ihre Ernährung umgestellt haben, purzeln i.d.R. auch die Kilos. Dieser schöne Effekt hat jedoch auch einen Nachteil: Es bildet sich ein extremer Hautüberschuss, vor allem im Bauchbereich. Dann empfiehlt die DGÄPC, über eine Bauchstraffung nachzudenken. Auch Mütter können nach einer Schwangerschaft davon profitieren, wenn eine deutliche Gewichtszunahme erfolgt ist. „Bei der herkömmlichen Bauchdeckenplastik entfernt der Chirurg einen quer verlaufenden, spindelförmigen Hautbezirk. Die Bauchhaut wird von den Hüftknochen ausgehend über den Muskeln gelöst, gegebenenfalls bis hoch zum Rippenbogen. So lässt sich die Bauchdecke um etwa zehn Zentimeter nach unten ziehen und straffen“, erklärt die DGÄPC den Eingriff auf ihren Internetseiten.

 

Bei einer Bauchstraffung handelt es sich um einen größeren Eingriff der auch mit einem Kurzaufenthalt von etwa ein bis vier Tagen in der behandelnden Klinik verbunden ist. Und auch danach ist Schonung angesagt. Erst nach zwei Wochen kann wieder eine leichte körperliche Betätigung erfolgen. Richtig Sport machen kann man erst wieder nach etwa drei Monaten.