Gesunde Getreide-Alternativen bei Zöliakie

Quinoa  ist für Zöliakie-Patienten eine gute und zudem gesunde Alternative zum Weizen. (Foto: fahrwasser / Fotolia)
Quinoa ist für Zöliakie-Patienten eine gute und zudem gesunde Alternative zum Weizen. (Foto: fahrwasser / Fotolia)

(dbp/auh) Kinder, die unter Zöliakie leiden, sollten nicht mit glutenfreien Süßigkeiten und Junkfood vollgestopft werden.

Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Zöliakie-Patienten müssen auf Lebensmittel mit Gluten (Klebereiweiß) verzichten. Das heißt, sie dürfen beispielsweise kein Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Grünkern essen.

„Mittlerweile gibt es aber sehr viele gesunde Alternativen“, sagt Dr. Ulrich Fegeler, Sprecher des BVKJ. Mit Buchweizen oder Quinoa können leckere Pfannkuchen oder Muffins gebacken werden. Bei Kindern beliebt sind auch Mandelmehl (entölt) oder Kokosnussmehl (ballaststoffreich, kohlenhydratarm) als Basis von Gebäck. Daneben könne Soja‐, Kastanien‐, Johannisbrot‐ oder Tapiokamehl verwendet werden. Auch Reis, Mais, Hirse und Amaranth sind erlaubt.

Da Kinder mit Zöliakie häufig unter Eisen‐ und Folsäuremangel leiden, sollte der Kinderarzt untersuchen, ob die Einnahme von Vitaminen und Mineralien erforderlich ist. Eisenreich sind rotes Fleisch, Geflügel, Bohnen, Shrimps, Linsen, Tofu, Cashewnüsse und Kartoffeln. Bohnen, Grünes Blattgemüse, Linsen, Edamame (grüne Sojabohnen), Erdnussbutter, Avocados, Orangen und Erdbeeren enthalten viel Folsäure.