Was geht? Was geht zu weit?

Die ersten Erfahrungen mit Sexualität sind nicht immer unbeschwert. (Foto: Bilderbox)
Die ersten Erfahrungen mit Sexualität sind nicht immer unbeschwert. (Foto: Bilderbox)

(dbp/auh) Die Internetseite www.was-geht-zu-weit.de will Jugendlichen bei Unsicherheiten und Schwierigkeiten helfen, die im Zusammenhang mit Liebe, Partnerschaft und Sexualität auftreten können.

Was geht, was geht zu weit? Wie können sich junge Menschen vor psychischen und körperlichen Grenzüberschreitungen schützen? Das von der Arbeitsgruppe Gesundheitsschutz bei Interpersoneller Gewalt an der Hochschule Fulda und der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen entwickelte Portal gibt konkrete Tipps und informiert darüber, wo man sich Hilfe holen kann, wenn es kompliziert wird.

„Es geht darum, gesundheitliche Folgen solcher Grenzüberschreitungen zu verhindern“, erläutert Professorin Beate Blättner vom Fachbereich „Pflege und Gesundheit“ der Hochschule Fulda. Psychische Probleme, Essverhaltensstörungen und gesundheitsschädliche Bewältigungsstrategien sind Beispiele für die Folgen von „Teen Dating Violence“, wie Fachleute die psychische und sexualisierte Gewalt in Teenagerbeziehungen nennen.

Erschreckend: Jedes zweite Mädchen und fast genauso viele Jungs im Alter von 14 bis 17 Jahren wissen, wie es sich anfühlt, beleidigt, beschimpft, angeschrien, bedroht oder erpresst zu werden.