Felix Burda Award 2017: Lebensretter im Rampenlicht

Preisträger und Laudatoren mit Moderatorin Hella von Sinnen und Stiftungs-Vorstand Dr. Christa Maar. (Foto: Felix Burda Stiftung)
Preisträger und Laudatoren mit Moderatorin Hella von Sinnen und Stiftungs-Vorstand Dr. Christa Maar. (Foto: Felix Burda Stiftung)

Jubiläum für den Felix Burda Award: Bereits zum 15. Mal verlieh die Stiftung den Preis an herausragende Projekte im Bereich der Darmkrebsvorsorge.

Im Hotel Adlon kamen etwa 300 Gäste aus Wissenschaft, Film, Politik und Kultur zusammen, um die Preisträger zu ehren. Zahlreiche Prominente wie Verona Pooth, Erol Sander, Wolfgang Stumpf, Sarah Wiener und Sophia Thomalla feierten bei der glamourösen Gala im Hotel Adlon in Berlin mit.

Gala zwischen Ernst und Humor

Zu Beginn ließ Dr. Christa Maar, Gründerin und Vorsitzende der Felix Burda Stiftung, die letzten 15 Jahre Revue passieren. „Inzwischen ist der Felix Burda Award erwachsen und zu einem wichtigen Präventionspreis geworden. Es gibt viele wichtige Themen, aber Darmkrebsvorsorge ist ein besonders lohnendes: Es bewahrt Menschen vor Krankheit, Leid und Tod und das System am Ende auch vor unnötigen Ausgaben. Ich bin sehr froh, dass es inzwischen eine große Unterstützergemeinde gibt, die immer bereit ist, mitzuhelfen und sich einzubringen“, sagte sie in ihrer Begrüßungsrede. Komikerin Hella von Sinnen moderierte die Verleihung mit viel Witz und Sprüchen, die es in sich hatten. So brachte sie den Gästen das anspruchsvolle Thema Darmkrebs auf humorvolle Weise näher.

„Ehrenfelix“ für Darmkrebs-Betroffenen und sein Social-Media-Engagement

Emotional wurde es als Benni Wollmershäuser, der selbst von Darmkrebs betroffen ist, den Ehrenfelix erhielt. Erstmals vergab die Felix Burda Stiftung diese Auszeichnung an Menschen, die wie Namensgeber Felix Burda an Darmkrebs erkrankt sind und die sich trotz ihrer Erkrankung für andere stark machen. Benni Wollmershäuser hat sich besonders durch seine Social-Media-Aktivitäten und sein positives und hoffnungsvolles Wesen im Internet einen Namen gemacht, ganz gemäß seinem Lebensmotto: „Immer mehr Humor als Tumor“. Schauspielerin und Model Sophia Thomalla hielt die Laudatio und überreichte ihm die Auszeichnung: Eine silberne Anstecknadel in Form des kleinen „f“, dem Logo-Icon der Felix Burda Stiftung, das der Original-Handschrift von Felix Burda nachempfunden wurde.

Die wunderbare Welt des Cornel Wachter

Der Kölner Künstler Cornel Wachter erkrankte selbst an Darmkrebs und rief daraufhin mit Kommunikationsdesigner Timo Belger eine Aufklärungskampagne ins Leben, unter anderem mit dem eigens kreierten Magazin „Die wunderbare Welt des Cornel Wachter“. Damit machten sie das Thema Darmkrebs zum Stadtgespräch in Köln. Bei der Verleihung berichtete er von seinem Kampf gegen den Krebs: „Ich habe diese Krankheit lange Zeit nicht akzeptiert, aber über dieses Engagement habe ich sie zu meiner gemacht. Ich habe verstanden, das gehört zu mir. Das ist mein Lebensweg.“ Arzt und Fernsehmoderator Dr. Johannes Wimmer hielt die Laudatio auf die Preisträger des Felix Burda Award in der Kategorie „Engagement des Jahres“.

Leuchtturmprojekt aus den Niederlanden

Seit 2014 gibt es in den Niederlanden ein staatliches Programm zum Darmkrebs-Screening. Die Wissenschaftler, die dieses Projekt gestartet haben, erhielten den Felix Burda Award in der Kategorie „Wissenschaft und Medizin“. Das Programm erwies sich als großer Erfolg und hat Leuchtturmcharakter für weitere Länder. Professor Michael P. Manns von der Medizinischen Hochschule Hannover überreichte den Preis für das Projekt „The Road to Success of the Dutch National Colorectal Cancer Screening Programme“ an Prof. Ernst J. Kuipers, Wissenschaftler der Erasmus MC Rotterdam und AMC Amsterdam.

Betriebe mit Vorbildcharakter

Für ihre Präventionsarbeit mit Vorbildcharakter erhielten das Technologieunternehmen Olympus („Konzerne“) und die Brauerei Neumarkter Lammsbräu („Mittelstand“) den Felix Burda Award in der Kategorie „Betriebliche Prävention“ aus den Händen von Schauspieler und Laudator Simon Licht.

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes.  Zu den Projekten der Stiftung zählen der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden. Außerdem tourt das größte begehbare Darmmodell Europas kontinuierlich durch Deutschland und die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler gesetzliche Präventionsleistungen der ganzen Familie. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbekampagnen in Print, TV, Radio, Online und Mobile eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs.

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