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Steißbeinfistel

Die Steißbeinfistel, auch „sinus pilonidalis“ genannt, entsteht in der Gesäßfurche und macht sich durch Schmerzen, Druckgefühl, Blut und Eiterabsonderungen sowie Jucken bemerkbar.

Die Steißbeinfisteln haben nichts mit Analfisteln zu tun, es besteht nämlich so gut wie nie eine Verbindung zum Afterkanal. Früher wurden sie auch Haarnestgrübchen genannt, denn sie entstehen durch abgeknickte Haare, die dann in die Haut mit der Spitze voran wieder einwachsen. An dieser Stelle kommt es zu einem kleinen Abszess, der oft nur als Pickel wahrgenommen wird. Der Abszess „frisst“ sich dann in Form einer oder mehrerer Fisteln in die Tiefe und die Beschwerden nehmen zu. Bei der Operation findet man in der Fistel häufig abgebrochene Haare. Betroffen hiervon sind meist stark behaarte Männer.

Therapie:Hier hilft nur eine Operation, die bei kleineren Fisteln oft auch ambulant durchgeführt werden kann. Die Fistel muss nämlich komplett freigelegt werden, um eine ungestörte Wundheilung zu gewährleisten.

Was können Sie dagegen tun?Bei starker Behaarung sollten Sie die Gesäßfurche regelmäßig rasieren, besonders wenn Sie schon einmal an einer Steißbeinfistel operiert worden sind.