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Osteoporose durch Übersäuerung

Die Zahl der Osteoporosekranken nimmt durch die steigende Lebenserwartung ständig zu. Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dieser Krankheit.

Insbesondere für geriatrische Patienten ergeben sich durch Osteoporose zum Teil dramatische Konsequenzen, durch Knochenbrüche und hierdurch verstärkte Immobilität. Für den Knochenschwund sind zahlreiche Faktoren von Bedeutung. Unter diesen wird die Übersäuerung (latente Azidose, metabolische Azidose) kaum beachtet.

Übersäuerung

Eine Übersäuerung entsteht, wenn der Körper anfallende Säuren nicht mehr ausreichend neutralisieren kann (vermehrte Säurenaufnahme durch die Ernährung oder verminderte Säurenausscheidung durch eingeschränkte Nierenfunktion). Zur Kompensation der Übersäuerung löst der Körper vermehrt Mineralien aus dem Knochen, was zu einem chronischen Knochenabbau führt und somit die Osteoporose entstehen lässt.

Tierisches Eiweiß fördert die Entstehung von Osteoporose

Durch den Abbau tierischer Eiweiße kommt es zu einer vermehrten Bildung von Harnsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, welche dann neutralisiert werden müssen. Über diesen Vorgang der chemischen Abpufferung wird der Knochen demineralisiert, was zu Osteoporose führt.

Basentherapie ist die entscheidende Behandlung

Zur Neutralisierung des gestörten Stoffwechsels und damit zur nachhaltigen Therapie der Osteoporose ist die Basentherapie geeignet. Initial als Baseninfusionen, danach weiterführende Behandlung mit entsprechenden Mineralstofftabletten. Zusätzlich ist die Ernährungsumstellung auf eine vollwertköstige, tiereiweißarme Ernährung sinnvoll. Und was auf keinen Fall vergessen werden sollte: Bewegung. Der Knochen benötigt die Wechseldruckbelastung um stark zu bleiben. Ein täglicher Spaziergang genügt und mit der hier gleichzeitig durchgeführten Lichtexposition wird die Bildung von dem knochenaufbauenden Vitamin D gefördert.