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Dickdarmkrebs

Der Dickdarmkrebs ist eine bösartige Geschwulsterkrankung, die nicht behandelt zum Tode führt.

Am häufigsten tritt der Darmkrebs in den unteren 30 bis 50 cm auf. Viele Karzinome kann man durch den After hindurch mit dem Finger tasten. Deshalb ist das Austasten des Afters bei der Krebsvorsorge Routine. Der Dickdarmkrebs entwickelt sich sehr häufig aus gutartigen Polypen (Geschwulst der Dickdarmwand) und macht im Anfangsstadium häufig überhaupt keine Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Blut- und Schleimabsonderungen aus dem After, veränderter Stuhlfestigkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme.

Therapie:Als einzige Therapie hilft beim Darmkrebs nur die Operation. Der gefallene Darmabschnitt muss entfernt werden, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Die beiden gesunden Enden des Darmes werden dann wieder miteinander vernäht. Ist dies nicht mehr möglich, muss ein künstlicher Darmausgang (Anus praeter) angelegt werden.

Das wichtigste beim Darmkrebs ist die Vorbeugung! Ab dem vierzigsten Lebensjahr sollte man einmal jährlich einen so genannten Häemoccult-Test durchführen. Hierbei wird Stuhl auf verborgenes, mit dem Auge nicht sichtbares Blut untersucht. Zusätzlich wird bei der Vorsorgeuntersuchung der After mit dem Finger ausgetastet, um Veränderungen im Mastdarm zu erkennen. Bei Männern wird auch noch die Prostata abgetastet. Haben Sie Familienangehörige, bei denen ein Darmkrebs auftrat oder Darmpolypen gefunden worden sind, oder wurden bei Ihnen selbst schon einmal Darmpolypen entdeckt, so sollten Sie regelmäßig eine Darmspiegelung durchführen lassen. Gefundene Darmpolypen können nämlich während der Darmspieglung meist problemlos entfernt werden. Denn vorbeugen ist besser als heilen!