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Diabetes – Die unterschätzte Volkskrankheit

Über sechs Millionen Bundesbürger haben bereits Diabetes. Bis 2020 erwarten Experten einen Anstieg auf zehn Millionen Erkrankungen.

Was ist Diabetes? Diabetes mellitus (von griechisch für „honigsüßer Durchfluß) wird als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet. Jeder zehnte über 60-Jährige leidet an Diabetes. Dabei haben 90-95% der Diabetiker Typ 2- Diabetes. Dieser tritt in der Regel bei jüngeren Erwachsenen und Älteren auf (frühere Bezeichnung „Alterszucker“). Diabetes ist eine dauerhafte Störung des Stoffwechselsystems, dessen Ursache ein Mangel an dem Hormon Insulin (z.B. bei Typ 1- Diabetes) sein kann oder eine so genannte Insulin-Resistenz. In diesem Fall kann das körpereigene, vorhandene Insulin nicht ausreichend wirken (z.B. bei Typ 2- Diabetes). In beiden Fällen ist die Folge: Zuviel Zucker im Blut (Blutzucker).

Was ist Insulin? Insulin ist ein körpereigener Botenstoff (Hormon), der in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird. Insulin hat die Aufgabe, die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate (Zucker) zur weiteren Verarbeitung aus dem Blut in die Muskeln, die Leber und das Fettgewebe zu schleusen. Was passiert beim Typ 2-Diabetes? Durch genetische Veranlagung und eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, verminderte körperliche Aktivität, Ernährungsfehler) wird ein Ausbruch der Erkrankung begünstigt. Es liegt eine Insulin-Resistenz vor; d.h. das körpereigene Insulin hat eine verminderte Wirkung. Dem Körper fehlt Insulin. Der Blutzucker kann nicht mehr in die Zellen gelangen, wo er zur Energiegewinnung genutzt werden soll. Das Blut enthält zu viel Zucker (Blutzucker). Dadurch erhalten die Zellen zu wenig Energie. Zudem richtet der im Blut erhöhte Zucker dauerhaft große Schäden an Gefäßen, Nerven und Organen an.

Unsere Leistungen in der Diabetologie

Aus der umfassenden Beurteilung Ihres Diabetes ergeben sich die Therapieziele und Behandlungsmöglichkeiten. So klären wir immer soweit möglich zunächst den Diabetes-Typ, Komplikationen an Nieren, Nerven, Füßen, beurteilen Blutdruck, Herz und Gefäße.

  • Erstbehandlung von Typ 1- und Typ 2-Diabetikern
  • Beratung und Betreuung durch Diabetesberaterin (DDG) und Diabetesassistentin (DDG)
  • Betreuung von schwangeren Diabetikerinnen, Kindern mit Diabetes (in der Regel erst ab ca. 12 Jahren) und Diabetikern mit Insulinpumpen
  • Behandlungsumstellung auf Insulin
  • Untersuchungen auf diabetesbedingte Gefäß-, Nerven- und Nierenschäden
  • Blutzuckerbelastungstests („oraler Glucose-Toleranz-Test“; OGGT)
  • Versorgung diabetesbedingter Fußschäden

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