Entspannung gegen Stress

Entspannungsübungen können jederzeit in den Alltag eingebunden werden - auch im Büro oder zu Hause. (Foto: Fotolia / Anja Greiner Adam)
Entspannungsübungen können jederzeit in den Alltag eingebunden werden - auch im Büro oder zu Hause. (Foto: Fotolia / Anja Greiner Adam)

Erholung für Körper und Geist.

(dbp/oli/fru) Es gibt Zeiten, da rast das Leben nur so an einem vorbei. Dann fällt es schwer, Verschnaufpausen einzulegen. Doch genau die würden manchmal schon reichen, um die Stressbelastung im Alltag zu reduzieren. In den letzten Jahrzehnten sind die Angebote rund um die Themen Stressreduzierung, Wellness und Entspannung immens gewachsen.

Wenn sich der Stress auf die Psyche oder den Körper auswirkt, dann liegt meist schon ein fortgeschrittenes Stadium vor. Am Anfang jeder Stressbekämpfung steht daher die Ursachenforschung. Welche Stressoren führen dazu, dass man Stress empfindet? Erst, wenn man diese Frage für sich beantworten kann, ist eine aktive Herangehensweise möglich. Die erste Devise lautet also: Erstmal in sich selbst hineinhören.

Yoga, Qi Gong & Co.

Regelmäßig angewandte Entspannungsmethoden können helfen, Stress abzubauen und mit Stresssituationen besser umzugehen. Das Angebot reicht von Yoga, progressiver Muskelentspannung, Qi Gong und Tai-Chi über autogenes Training, Meditation und imaginative Verfahren bis hin zur Hypnose. Zu beachten ist allerdings: Solche Methoden verhelfen zwar zu einem allgemeinen wohligeren Gefühl, bekämpfen aber nicht die Stressursache.

Von vielen Krankenkassen werden inzwischen spezielle Stressreduzierungskurse angeboten beziehungsweise teilfinanziert. In den letztgenannten Fällen erhält man bei regelmäßiger Teilnahme auf Wunsch am Ende des Kurses eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Krankenkasse In solchen Kursen wird analysiert, woher der Stress kommt und wie das Übel bei der Wurzel zu packen ist. Jedoch muss auch immer bedacht werden, dass Stressreduzierung ein fortlaufender Prozess ist, der nicht alleine mittels eines Seminars oder einer Schulung bewältigt werden kann.

Wellnessanwendungen gegen Stress

Wer seine Stressoren kennt, aber an seinem bisherigen Lebensstil nichts ändern kann oder nichts ändern möchte, sollte sich zumindest ab und zu eine bewusste Auszeit gönnen. Sich selbst mit einem guten Buch verwöhnen, schöner Musik, einem Vollbad, einem Kinobesuch oder einem Spaziergang in der Natur, kann schon helfen, den Stresslevel zu senken. Darüber hinaus können Stressgeplagte in Thermen, Sauna- und Badewelten Orte der Ruhe und Entspannung finden sowie Körperbehandlungen oder warme Wannenbäder genießen.

Stress geht nicht nur auf die Psyche, sondern führt oft auch zu muskulären Verspannungen. Hier können die mechanischen und thermischen Reize einer Massage besonders entspannend auf Muskulatur, Blut- und Lymphkreislauf sowie auf die Haut wirken. Zum Beispiel setzen sich die sanften Vibrationsschwingungen einer Klangschalenmassage im ganzen Körper fort und sorgen für Entspannung. Eine Hot-Stone Massage kann etwa Blockaden lösen und die Muskeln lockern. Auch ayurvedische Öl-Massagen können die Muskulatur entspannen und den Schlaf verbessern. Apropos Schlaf: Gesunder und ausreichender Schlaf reduziert die Stressanfälligkeit und ist das A und O für einen entspannten Tag.