Die Rettungskarte sollte im Auto nicht fehlen

Im Internet gibt es für jeden Fahrzeugtyp die passende Rettungskarte. (Foto: Bilderbox)
Im Internet gibt es für jeden Fahrzeugtyp die passende Rettungskarte. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Hinter der Fahrer-Sonnenblende sollte in jedem Auto eine Rettungskarte stecken.

Das finden der ADAC, der Verband der Automobilindustrie (VDA) und auch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Auf der Karte ist vermerkt, wie Feuerwehren im Rettungsfall am schnellsten eingeklemmte Personen aus dem Auto holen können.

Bei schweren Unfällen ist das Auto oft so stark zerdrückt oder verformt, dass die Insassen von der Feuerwehr mit schwerem Gerät quasi herausgeschnitten werden müssen. „Dabei zählt jede Sekunde“, sagt DGU-Präsident Professor Dr. Reinhard Hoffmann. Weil in neuen Fahrzeugen aber hochfeste Werkstoffe, Gasgeneratoren und elektrische Leitungen verbaut sind, haben es die Wehren oft schwer und das kostet wertvolle Zeit.

Deshalb haben ADAC und VDA die Rettungskarte entwickelt. Dabei handelt es sich um ein DIN-A4-Blatt, das für einzelne Fahrzeugmodelle den technisch besten Zugangsweg für die Rettungskräfte zeigt. Die Karte kann unter www.rettungskarte.de kostenlos heruntergeladen und ausgedruckt werden. Nach Untersuchungen der Feuerwehr lässt sich die technische Rettung um knapp zehn Minuten verkürzen, wenn eine Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende klemmt.