Die Augen regelmäßig kontrollieren lassen

Wenn beim Autofahren die Straßenschilder verschwommen aussehen, sollte man unbedingt zum Augenarzt. (Foto: Fotolia / fotohansel)
Wenn beim Autofahren die Straßenschilder verschwommen aussehen, sollte man unbedingt zum Augenarzt. (Foto: Fotolia / fotohansel)

Mit der richtigen Vorsorge kann die Sehkraft lange erhalten bleiben.

(dbp/spo/fru) Wie viele Menschen in Deutschland sehbehindert oder blind sind, kann nur geschätzt werden. Auf den Seiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands geht man für die Bundesrepublik von etwa 1,2 Millionen Menschen aus. Dieses Schicksal könnte einigen Hunderttausend erspart bleiben. Denn ob die Augen lange möglichst gesund bleiben und wie scharf sie sehen können, darauf hat jeder selbst ein Stück weit Einfluss.

Eine Sehschwäche entwickelt sich oft schleichend über Jahre hinweg. Man bemerkt sie erst, wenn beim Autofahren die Straßenschilder verschwommen aussehen oder Symptome wie Kopfschmerzen, müde Augen und Unkonzentriertheit auftreten. Der Zentralverband der Augenoptiker rät Erwachsenen, alle zwei Jahre ihre Sehschärfe überprüfen zu lassen. Dabei können auch Blendempfindlichkeit, Kontrast-, Farben- und räumliches Sehen getestet werden. Gerade für Autofahrer ist scharfe Sicht wichtig, weshalb sie – wenn nötig – nur mit einer Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinse) fahren sollten.

UV-Licht kann Netzhaut schädigen

Auch verschiedene äußere Faktoren können den Augen zu schaffen machen. Dazu gehören zum Beispiel UV-Strahlen und Keime. Zu viel UV-Licht kann nach Angaben des Berufsverbands der Augenärzte (BVA) auf Dauer die Netzhaut schädigen und erhöht das Risiko, an einem Grauen Star (Katarakt) zu erkranken. Deshalb sollte gerade bei starkem Sonnenschein eine Sonnenbrille mit UV-Schutz getragen werden. Diese kann beim Optiker mit Gläsern in der passenden Stärke versehen werden. Optimal ist es, wenn sie die Augen rundum abschirmt, also auch von der Seite.

Klar ist: Wer einen Beruf ausübt, bei dem Augenverletzungen drohen, sollte eine Schutzbrille tragen. Doch ebenso können Keime den Augen gefährlich werden. Sie treten manchmal zum Beispiel bei schlecht gereinigten Kontaktlinsen oder billigen Spaßlinsen ins Auge und sorgen dort für Entzündungen. Deshalb ist Hygiene für Kontaktlinsenträger das A und O.

Frische Luft tut den Augen gut

Einen Frischekick fürs Auge und die nötige Sauerstoffversorgung für die Hornhaut bringen regelmäßige Aufenthalte an der frischen Luft. Das ist besonders für Bildschirmarbeiter wichtig, die häufig unter trockenen Augen leiden. Außerdem kann eine vitaminreiche Kost mit viel Karotten und grünem Blattgemüse laut BVA die Netzhaut schützen.

Nicht zuletzt sollten besonders Erwachsene ab 40 ihre Augen regelmäßig ärztlich untersuchen lassen. Denn ab diesem Alter steigt auch das Risiko, am Grünen Star (Glaukom) zur erkranken. Ab 50 steigt zudem das Risiko für eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die unbehandelt zu einer starken Sehbehinderung führen kann. Früh erkannt kann bei beiden Erkrankungen der Verlauf gebremst und die Sehkraft länger erhalten werden. Der regelmäßige Augencheck ist außerdem für Diabetiker wichtig. Denn die Stoffwechselerkrankung begünstigt auf lange Sicht Gefäßveränderungen auf der Netzhaut (diabetische Retinopathie), die in fortgeschrittenen Stadien operativ behandelt werden müssen.

(dbp/spo/fru) Wie viele Menschen in Deutschland sehbehindert oder blind sind, kann nur geschätzt werden. Auf den Seiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands geht man für die Bundesrepublik von etwa 1,2 Millionen Menschen aus. Dieses Schicksal könnte einigen Hunderttausend erspart bleiben. Denn ob die Augen lange möglichst gesund bleiben und wie scharf sie sehen können, darauf hat jeder selbst ein Stück weit Einfluss.

Eine Sehschwäche entwickelt sich oft schleichend über Jahre hinweg. Man bemerkt sie erst, wenn beim Autofahren die Straßenschilder verschwommen aussehen oder Symptome wie Kopfschmerzen, müde Augen und Unkonzentriertheit auftreten. Der Zentralverband der Augenoptiker rät Erwachsenen, alle zwei Jahre ihre Sehschärfe überprüfen zu lassen. Dabei können auch Blendempfindlichkeit, Kontrast-, Farben- und räumliches Sehen getestet werden. Gerade für Autofahrer ist scharfe Sicht wichtig, weshalb sie – wenn nötig – nur mit einer Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinse) fahren sollten.

UV-Licht kann Netzhaut schädigen

Auch verschiedene äußere Faktoren können den Augen zu schaffen machen. Dazu gehören zum Beispiel UV-Strahlen und Keime. Zu viel UV-Licht kann nach Angaben des Berufsverbands der Augenärzte (BVA) auf Dauer die Netzhaut schädigen und erhöht das Risiko, an einem Grauen Star (Katarakt) zu erkranken. Deshalb sollte gerade bei starkem Sonnenschein eine Sonnenbrille mit UV-Schutz getragen werden. Diese kann beim Optiker mit Gläsern in der passenden Stärke versehen werden. Optimal ist es, wenn sie die Augen rundum abschirmt, also auch von der Seite.

Klar ist: Wer einen Beruf ausübt, bei dem Augenverletzungen drohen, sollte eine Schutzbrille tragen. Doch ebenso können Keime den Augen gefährlich werden. Sie treten manchmal zum Beispiel bei schlecht gereinigten Kontaktlinsen oder billigen Spaßlinsen ins Auge und sorgen dort für Entzündungen. Deshalb ist Hygiene für Kontaktlinsenträger das A und O.

Frische Luft tut den Augen gut

Einen Frischekick fürs Auge und die nötige Sauerstoffversorgung für die Hornhaut bringen regelmäßige Aufenthalte an der frischen Luft. Das ist besonders für Bildschirmarbeiter wichtig, die häufig unter trockenen Augen leiden. Außerdem kann eine vitaminreiche Kost mit viel Karotten und grünem Blattgemüse laut BVA die Netzhaut schützen.

Nicht zuletzt sollten besonders Erwachsene ab 40 ihre Augen regelmäßig ärztlich untersuchen lassen. Denn ab diesem Alter steigt auch das Risiko, am Grünen Star (Glaukom) zur erkranken. Ab 50 steigt zudem das Risiko für eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die unbehandelt zu einer starken Sehbehinderung führen kann. Früh erkannt kann bei beiden Erkrankungen der Verlauf gebremst und die Sehkraft länger erhalten werden. Der regelmäßige Augencheck ist außerdem für Diabetiker wichtig. Denn die Stoffwechselerkrankung begünstigt auf lange Sicht Gefäßveränderungen auf der Netzhaut (diabetische Retinopathie), die in fortgeschrittenen Stadien operativ behandelt werden müssen.