Auch Haare brauchen UV-Schutz

Flechtfrisuren sind immer ein Hingucker und bieten auch Schutz vor Wind, der die Haare leicht austrocknen kann. (Foto: Fotolia / Kaponia Aliaksei)
Flechtfrisuren sind immer ein Hingucker und bieten auch Schutz vor Wind, der die Haare leicht austrocknen kann. (Foto: Fotolia / Kaponia Aliaksei)

Die richtige Pflege für strapaziertes Haar.

(dbp/fru) Täglich ist unser Haar vielfältigen Beanspruchungen ausgesetzt. Häufiges Waschen und Frisieren, Umwelteinflüsse und Haarbehandlungen strapazieren das Haar. Die eigene Frisur ist heutzutage Ausdruck der individuellen Persönlichkeit und kann die Attraktivität deutlich steigern. Strohigkeit, fehlender Glanz, Haarbruch und Spliss (Haarspaltung) an den Spitzen sind da natürlich nicht gerade willkommen.

Es gibt aber gute Nachrichten: „Mit Hilfe einer gezielten Pflege kann Schäden vorgebeugt werden, in gewissen Grenzen können bereits vorhandene, nicht zu schwere Schäden sogar wieder ausgeglichen werden“, heißt es auf dem Portal Haut.de. Es gibt eine breite Angebotspalette von Haarpflegeprodukten, die von Spülungen über Kuren und Masken bis hin zu Haarseren und Haarwässern reicht. Und wenn das alles nichts hilft, muss eben die Schere ran.

Mit oder ohne Ausspülen

Haarpflegemittel können auf unterschiedliche Art und Weise angewendet werden. Es gibt Haarpflegeprodukte, die im Haar verbleiben oder welche, die wieder ausgespült werden. So werden Haarspülungen und sogenannte Rinse-off-Pflegekuren in das gesamte Haar eingearbeitet und nach unterschiedlich langen Einwirkzeiten wieder ausgespült (Englisch „rinse off“). Die Leave-in-Haarkuren werden hingegen in das ganze Haar oder nur in die Haarspitzen gegeben und verbleiben dort, ohne ausgespült zu werden. Haarwässer werden direkt auf die Kopfhaut aufgetragen, während Frisiercremes und Pomaden in das ganze Haar oder gezielt in einzelne Haarpartien eingearbeitet werden.

„Fettiges Haar“ kann durch häufiges Waschen mit einem milden, leicht entfettenden Shampoo verhindert werden. „Ausgetrocknetes Haar“, das z. B. durch intensive Sonnenbestrahlung geschädigt wurde, kann mit einem Haaröl behandelt werden. Shampoos für trockenes Haar, das oft auch mit einer trockenen Kopfhaut einhergeht, sind mit rückfettenden und intensiven Pflegewirkstoffen wie Glycerin oder Harnstoff (Urea) angereichert. „Strapaziertes Haar“ hingegen benötigt eine Pflege mit Substanzen wie Panthenol, Proteinen oder milden Tensidmischungen.

Auch Frisuren bieten Schutz

Gerade im Sommer(-Urlaub) sollte das Haar auch vor UV-Strahlung geschützt werden. Haarpflegeprodukte mit UV-Schutz gibt es meistens als Sprays zu kaufen. „Abgesehen davon ist es ratsam, zu einem Sonnenhut oder Kopftuch zu greifen. Sonnenstrahlen trocknen die Haare aus und sind vor allem in Kombination mit Salzwasser Gift für die Mähne. Nach einer Schwimm-Session im Meer verdunstet das Wasser in den Haaren innerhalb von wenigen Minuten. Zurück bleibt das aggressive Salz, was dem Haar sofort Feuchtigkeit und Fett entzieht. Außerdem wirken Salzkristalle wie Brenngläser und verstärken die UV-Wirkung des Sonnenlichts“, wird auf dem Portal Friseur.com erklärt.

Und auch Wind hat auf das Haar einen unschönen Effekt, denn er trocknet das Haar aus und macht es glanzlos und spröde. Die Lösung: Flechtfrisuren wie „französischer Zopf“ oder „Gretelzöpfe“. Sie sind immer ein Hingucker und Böen haben durch die weniger große Angriffsfläche kein leichtes Spiel beim Zerzausen der Haare. Ein großzinkiger Kamm kann hinterher die Haare wieder leicht entknoten.

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