Auch bei Kälte darf gejoggt werden

Sport im Winter - für Gesunde kein Problem. (Foto: Bilderbox)
Sport im Winter - für Gesunde kein Problem. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) „Brrr, zu kalt!“ – als Ausrede, um im Herbst und Winter nicht draußen joggen oder walken zu gehen, zählt das für ansonsten gesunde Menschen nicht.

Wer sich richtig kleidet und es nicht übertreibt, kann auch bei Kälte seinen gewohnten Sport weiter treiben, sagen die Sportmediziner von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Eine ausreichend warme Kleidung – am besten im Zwiebellook mit mehreren dünnen Schichten –, eine winddichte Jacke und eine wärmende lange Sporthose seien allerdings schon nötig, so die DGSP. Bei niedrigen Temperaturen sollten auch die Ohren mit einer Mütze oder einem Stirnband geschützt werden. Sind die Jogging- oder Walkingwege matschig und glatt, ist darüber hinaus festes Schuhwerk wichtig.

Etwas langsamer trainieren

Das Training an sich sollte bei Kälte etwa langsamer sein als üblich. Auch mit der Dauer sollte man es nicht übertreiben: 45 bis 60 Minuten täglich sind nach Angaben der Sportmediziner genug. Wer Regeln wie diese beachtet, kann sich mit regelmäßigem Sport im Freien abhärten und vor Erkältungen schützen. Abbrechen sollte man das Training allerdings unbedingt, wenn das Gefühl auftaucht, dass die Lunge „brennt“, so die DGSP. Dann ist es nämlich doch zu kalt für den Körper.