Antibiotika können der Leber schaden

Medikamente können die Leber belasten. (Foto: Bilderbox)
Medikamente können die Leber belasten. (Foto: Bilderbox)

(dbp/spo) Medikamente haben in der Regel neben ihrer erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen.

So können zum Beispiel Antibiotika bei einer Überdosierung die Leber schädigen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin.

Zu den Medikamenten, die die Leber beeinträchtigen, gehören darüber hinaus fiebersenkende Mittel wie Paracetamol sowie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Das Problem: Die Diagnose eines Leberschadens ist schwierig, weil die möglichen Symptome die Betroffenen nicht sofort an die Leber denken lassen.

Veränderte Haut- und Urinfarbe

Neben Appetitlosigkeit gelten Erbrechen, Fieber, Gelenk-, Muskel- und Bauchschmerzen als Hinweise, aber auch Juckreiz, Veränderungen der Haut-, Stuhl- und Urinfarbe. Im Zweifelsfall sollten bei solchen Symptomen die Leberwerte überprüft werden, rät die DGVS.

Schäden treten meist auf, wenn die genannten Medikamente zu lange oder in höherer Dosis als vom Hersteller oder Arzt empfohlen eingenommen werden. Wer seine Leber schützen will, sollte sich also an die Einnahmeempfehlungen halten.