38 Essenzen für die Seele

Neben den 38 original Bach-Blütenessenzen gibt es auch weitere Blütenessenzen, wie z. B. aus rotem Sonnenhut. (Foto: Fotolia / Gerhard Seybert)
Neben den 38 original Bach-Blütenessenzen gibt es auch weitere Blütenessenzen, wie z. B. aus rotem Sonnenhut. (Foto: Fotolia / Gerhard Seybert)

Bei der Bach-Blütentherapie steht der gesunde Geist im Vordergrund.

(dbp/fru) Die Bach-Blütentherapie ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Naturheilkunde. Der englische Arzt Edward Bach (1886 – 1936) gilt als ihr Entdecker. Bach sah die Hauptursache von Krankheiten in der Seele. Somit hatte seine Therapie vor allem die seelische Harmonisierung zum Ziel. Seine Behandlungsmethode basiert auf 38 Essenzen, die jeweils bestimmten Negativzuständen entgegenwirken sollen.

Vielfältige Einsatzgebiete

Das Institut für Bach-Blütentherapie verweist auf die vielfältigen Einsatzgebiete. Die original Bach-Blütentherapie wird heutzutage z. B. zur seelischen Gesundheitsvorsorge eingesetzt – weitgehend in Selbstanwendung. Ziel ist hier ein konstruktiver Umgang mit individuellen Alltagsproblemen, wenn jemand den Wunsch nach Persönlichkeitsentfaltung oder seelischer Stärkung verspürt. Zudem kann die Bach-Blütentherapie zur Bewältigung anhaltender seelischer Stress- und Krisensituationen eingesetzt werden. Das kann beispielsweise bei Beziehungskrisen, Erziehungs- und Schulproblemen, Arbeitsplatzverlust oder Trauer der Fall sein. Eine Anwendung findet hier meist begleitend zu therapeutischen oder anderen spezifischen Maßnahmen statt. Eine Selbstanwendung sei in diesen Fällen nur bedingt empfehlenswert, warnt das Institut für Bach-Blütentherapie.

Ein weiteres bewährtes Einsatzgebiet der Bachblüten-Therapie sei die begleitende Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen wie Schlafstörungen, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Kopfschmerzen. Auch in der Geburtsvorsorge und -begleitung sowie zur seelischen Vor- und Nachbehandlung von Operationen kann die naturheilkundliche Methode behilflich sein – jedoch immer ergänzend zur spezifischen Behandlung durch den Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.

Sonnenmethode und Kochmethode

Damit eine optimale Wirkung erzielt werden kann, sei es wichtig, dass die zur Herstellung der Essenzen benötigten Pflanzenblüten nur wildwachsend an bestimmten energiereichen Plätzen gesammelt werden, erklärt das Institut für Bach-Blütentherapie. Als Herstellmethode kommen Sonnenmethode und Kochmethode infrage. Die Sonnenmethode wird i. d. R. für alle Pflanzen, die im späten Frühling oder im Sommer blühen, verwendet. An einem sonnigen, wolkenlosen Tag sollen morgens die Blüten möglichst vieler verschiedener Pflanzen gepflückt werden. Als Schutz beim Pflücken soll ein Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger dienen, damit die Blüten nicht mit der menschlichen Haut in Berührung kommen. Die Blüten sollen dann in Quellwasser gelegt und etwa drei bis vier Stunden in der Sonne stehen bleiben, damit die Essenz der Blüten auf das Quellwasser übergehen kann. Das so „imprägnierte“ Wasser wird später in eine Flasche gegossen, die mit der gleichen Menge Alkohol aufgefüllt wird. Diese „Essenzflasche“ liefert dann die Basis zur Herstellung der Vorratsflaschen.

Die Kochmethode wird vorwiegend für die Blüten verwendet, die sehr früh im Jahr vorkommen, noch bevor die Sonne ihre volle Kraft erreicht hat. Die Blüten werden in der gleichen Weise gesammelt wie bei der Sonnenmethode. Dann werden sie ca. 30 Minuten lang gekocht, mehrfach gefiltert und ebenfalls in die „Essenzflaschen“ abgefüllt. Da nach Bach die von ihm bestimmten Blüten keine Polarität besitzen, werden sie nach der Herstellung mit der Sonnen- bzw. Kochmethode zwar verdünnt, müssen jedoch nicht wie in der Homöopathie „dynamisiert“ (also verschüttelt) werden.

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