Schwanger – wie ändert sich der Alltag?
Wenn ein Baby unterwegs ist, sollten die werdenden Mütter unbedingt auf Alkohol und Zigaretten verzichten. (Foto: A. Schleich/Fotolia) Eine Schwangerschaft verändert das ganze Leben – das ist auch im Alltag zu spüren. Denn in Sachen Ernährung, Sport und Sexualität sollten Schwangere einiges beachten.
Die Ernährung
Auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Eiweiß (Fleisch/Fisch/Milchprodukte) sollte jeder achten – Schwangere besonders, denn das Ungeborene ernährt sich aus dem mütterlichen Organismus. Eine Schwangerschaft ist deshalb die falsche Zeit für eine Diät. Eine vegetarische Ernährung ist kein Problem, wenn sie auf den gestiegenen Eisenbedarf abgestimmt ist. Veganes Essen hingegen empfehlen Frauenärzte nicht. Verzichten sollten Schwangere nach Angaben von Ursula Jahn-Zöhrens vom Deutschen Hebammen Verband auf Rohmilch- und Rotschimmelkäse sowie rohes Fleisch (etwa Tartar). Diese Lebensmittel können Listerien übertragen – die Infektion damit wird von Nicht-Schwangeren meist gar nicht bemerkt, bei Schwangeren kann sie aber problematisch sein. Die Hebamme empfiehlt zudem, auf wenig Chemie (Geschmacks- und Farbstoffe) in der Nahrung zu achten.
Ebenso sollte der Kaffeekonsum auf zwei bis drei Tassen täglich beschränkt werden, da Koffein (wie auch Teein) die kindlichen Blutgefäße verengt.
Alkohol
Schwangere sollten gar keinen Alkohol trinken, denn er ist die Hauptursache für Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern. Oft sorgt regelmäßiger Konsum für Frühgeburten und ein geringes Geburtsgewicht. Sehr empfindlich reagiert ein Fötus in der 5. bis 12. Woche, denn dann werden die Organe gebildet. Wer im späten Schwangerschaftsstadium Alkohol trinkt, riskiert Hirnreifungsstörungen.
Rauchen
Raucherinnen haben nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung häufiger Fehl-, Früh- oder Totgeburten, denn die giftigen Stoffe im Tabakrauch schaden dem Baby. Viele Raucher-Kinder haben ein niedrigeres Geburtsgewicht, Atemprobleme oder Allergien. Auch Passivrauchen gefährdet das Ungeborene, deshalb sollten Wohnung, Arbeitsplatz und Auto rauchfreie Zonen sein.
Sport
„Schwangere Frauen können ihre vertraute Sportart weiterbetreiben, bis sie sich damit nicht mehr wohlfühlen“, sagt Hebamme Ursula Jahn-Zöhrens. Rechtzeitig aufhören sollte man jedoch mit Sportarten, die schnelle Bewegungen, harte Stopps oder ein erhöhtes Verletzungsrisiko bergen – zum Beispiel Tennis, Handball oder Reiten. Walking, Schwimmen oder Radfahren sind in der Regel kein Problem.
Sexualität
„Es gilt vorne weg: Was gefällt, ist erlaubt“, sagt Ursula Jahn-Zöhrens. Für das Kind ist Sex bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft nicht schädlich. Allerdings durchleben viele Paare während der Schwangerschaft ein Auf und Ab der Lust. Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit können sich bei der Frau als Lustkiller erweisen, beim Mann der Anblick des Babybauchs. Wichtig ist, dass beide aufeinander Rücksicht nehmen. Treten Blutungen auf, sollte auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden, bis das Ganze ärztlich abgeklärt ist.
Medikamente
sollten nur nach ärztlicher Absprache eingenommen werden.


Dany / In der 18 SSW hat mein Frauenarzt, nach 2 Jungs mir sehr sicher zu einem Mädchen gratuliert. In der 31 SSW stellte sich heraus das Junge Nummer 3 sicher zur Welt kommen wird!Ich finde die Ärzte sollen sich bei der bestimmung des Geschlechtes mehr Zeit und Sicherheit nehmen!!