Mit Billings-Methode und Hormontest zum Wunschkind
Ovulationstests messen die Hormonkonzentration im Urin – und zeigen so einen bevorstehenden Eisprung an. (Foto: Deklofenak/Fotolia)Schleim- und Hormonveränderungen kündigen den Eisprung an.
Frauen, die darauf achten, bemerken es schnell: Im Laufe des Zyklus verändern sich Menge und Konsistenz des sogenannten Zervixschleims in der Scheide. Mit der Schleimbeobachtung (Billings-Methode) lassen sich Rückschlüsse auf den Eisprung und somit die fruchtbaren Tage ziehen – interessant ist das bei bestehendem Kinderwunsch. Der Schleim in der Scheide wird von den Drüsen im Gebärmutterhals (Zervix) produziert. Die Idee, diese Absonderung zu beobachten, um auf die fruchtbaren Tage zu schließen, geht auf das Ärzteehepaar Billings zurück. Deshalb auch der Name.
Feuchtes Gefühl am Scheidenausgang
Einige Tage vor dem Eisprung kurbelt der Körper die Schleimproduktion an, der Zervixschleim wird nun immer dünnflüssiger und durchsichtiger. Grund dafür ist, dass er den eintretenden Spermien den Weg zum befruchtungsfähigen Ei erleichtern soll. Viele Frauen spüren die Veränderung durch ein feuchtes Gefühl am Scheidenausgang. Ist der Schleim ansonsten eher milchig trüb, zäh und klebrig, lässt er sich kurz vor dem Eisprung zu mehrere Zentimeter langen Fäden ziehen. Das können Frauen mit Daumen und Zeigefinger oder mithilfe zweier Toilettenpapier-Lagen austesten.
Gefühl für den Körper
Nach dem Eisprung wird der Schleim dann in kürzester Zeit wieder milchig und zäh, das feuchte Gefühl am Scheidenausgang verschwindet. Der Schleim bildet jetzt einen Pfropfen, der den Muttermund verschließt. Nicht bei allen Frauen tritt der Zervixschleim in ähnlicher Menge auf und nicht immer lässt er sich nach Angaben von pro Familia auch mehrere Zentimeter weit spinnen. Frauen, die ihren Schleim langfristig beobachten, bekommen allerdings ein recht gutes Gefühl für die Vorgänge in ihrem Körper.
Die Symptothermale Methode (Rötzer-Methode)
Auch die Symptothermale Methode, manchmal benannt nach ihrem Erfinder Josef Rötzer, wird oft als Mittel zur natürlichen Familienplanung (NFP) genannt. Sie ist eine Kombination aus Schleimbeobachtung und Temperaturmessung. Zusätzlich kann das Abtasten des Muttermunds hinzugezogen werden. Der Muttermund ist die Verbindung zwischen Gebärmutterhals und Scheide und fühlt sich beim Abtasten mit dem Finger direkt nach der Periode geschlossen und hart an – oft wird der Vergleich mit einer Nasenspitze geführt. Kurz vor dem Eisprung wird der Muttermund weicher, lippenähnlich, zieht sich tiefer in die Scheide zurück und öffnet sich leicht. Um den Muttermund abtasten und beurteilen zu können, braucht es viel Erfahrung. Für einige Frauen ist er kaum zu finden, deshalb ist das Abtasten nicht gerade leicht.
Fruchtbarkeitstests (Ovulationstests)
Ein weiteres Mittel, um dem Eisprung (Ovulation) auf die Spur zu kommen, ist ein Ovulationstest. Die dafür nötigen Teststreifen sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Der Test misst – ähnlich wie ein Schwangerschaftstest – den Anteil bestimmter Hormone im Morgenurin (Östrogen und luteinisierendes Hormon, LH). Steigt der LH-Anteil deutlich an, zeigt der Test dies an. Dann steht der Eisprung unmittelbar bevor und Geschlechtsverkehr sollte am besten in den darauf folgenden 24 Stunden stattfinden. Auf dem Markt sind auch Computer, die sowohl die Körpertemperatur als auch die Hormonkonzentration im Urin (mittels Teststreifen) messen können – und überdies anzeigen, wann der Urin am besten untersucht werden sollte.


Auch wenn ich Gegner irgendwie geeetrtar Minderheitenquoten bin, haben es Me4nner mit Kinderwunsch idR doch einfacher als Frauen mit Kinderwunsch. Das schon deshalb, weil der Mann nicht kraft Gesetzes einige Zeit ausfe4llt.Hinzu kommen die ungewollten Schwangerschaften. Weigert sich der Mann, hier auch Verantwortung mitzutragen, so bleibt die Erziehung und damit der Berufsausfall nahezu immer bei der Frau he4ngen.