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Kinder im Auto in die Mitte setzen

So fröhlich sind Kinder bei langen Autofahrten nicht immer. Gegen Übelkeit hilft Ablenkung.So fröhlich sind Kinder bei langen Autofahrten nicht immer. Gegen Übelkeit hilft Ablenkung.

Wenn Kinder während der Autofahrt in den Urlaub hinten in der Mitte sitzen, kann das gegen Reiseübelkeit helfen. Das teilt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mit.

Die lange Fahrt in den Süden, der kurvenreiche Weg in die Berge – manche Kinder vertragen solchen Touren im Auto oder Bus ohne Probleme. Anderen wird schnell übel oder sie müssen sich gar erbrechen.

Die Augen nehmen keine Bewegung wahr

Ein Grund dafür kann die übermäßige Reizung des Gleichgewichtsorgans im Ohr sein. Nach Expertenangaben entsteht Übelkeit oft, weil sich der Körper bei der Fahrt bewegt, die Kinderaugen im Auto aber keine Bewegung wahrnehmen.

Wenn das Kind hingegen – etwa beim Sitzen in der Mitte – durch die Frontscheibe auf die Straße und den Horizont blicken kann, bekommt es nahende Kurven oder Bremsvorgänge sofort mit.

Die Gleichgewichtswahrnehmung und das tatsächliche Sehen stimmen dann besser überein. Richtig angeschnallt werden muss der Nachwuchs natürlich trotzdem.

Öfter Frischluftpausen machen

Bei Busreisen raten Kinder- und Jugendärzte, dass Kinder entweder auf Höhe der Achsen oder weit vorne sitzen sollten. An diesen Stellen spüren sie weniger Bewegung.

Mehrere Frischluftpausen, Ablenkung, ein leichtes Essen im Vorfeld und gegebenenfalls vorbeugende Medikamente gegen Übelkeit helfen darüber hinaus, die Fahrt in den Urlaub erträglicher zu machen.

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