Colitis ulcerosa: Darmkrebsrisiko senken!
Wer an der Darmerkrankung Colitis ulcerosa leidet, kennt die Lebenseinschränkungen, die diese in Schüben verlaufende chronische Entzündung der Darmschleimhaut mit sich bringt.
Häufige Durchfälle, Darmblutungen und Koliken beeinträchtigen den Alltag von etwa 150.000 Betroffenen in Deutschland.
Was viele Patienten nicht wissen: Entzündung fördert Krebs; das heißt, häufige Schübe und eine längere Erkrankungsdauer können das Risiko eines kolorektalen Karzinoms (Darmkrebs) um ein Fünffaches gegenüber Gesunden erhöhen.
Das wichtigste Behandlungsziel ist daher, die Betroffenen dauerhaft in Remission (beschwerdefreie Zeit) zu halten. Welche Mittel können helfen? Fachgesellschaften empfehlen bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa die tägliche Einnahme des entzündungshemmenden Wirkstoffs Mesalazin. So könne die Remission verlängert und das Darmkrebsrisiko um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.
Das Problem: Die Integration der Medikation in den Alltag. Nur jeder zweite Patient schafft es, das verordnete Medikament mehrfach am Tag einzunehmen. Doch nun ist Wissenschaftlern ein bedeutender Fortschritt in der remissionserhaltenden Behandlung der leichten bis mittel¬schweren Colitis ulcerosa gelungen. Eine neue 2-Gramm Mesalazin-Dosierung ermöglicht jetzt die nur einmal tägliche Einnahme von nur einem Sachet. Die positive Folge: die Einmalgabe erleichtert zahlreichen Patienten den Alltag, die Therapietreue steigt – und das Darmkrebsrisiko sinkt. Fragen Sie ihren Arzt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ferring.de

